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Wir organisieren "Allmende" – Gemeinschaftseigentum an Grund und Boden – für die bäuerlich geführte ökologische Landwirtschaft. Wir erwerben Ackerland, Wiesen, Weiden, Hecken und Biotope und stellen das Land regional eingebundenen Bauernhöfen zur Verfügung, die Bio-Lebensmittel vor Ort vermarkten, Führungen anbieten, Naturschutz und Landschaftspflege betreiben, soziale Betreuung leisten oder erlebnispädagogisch mit Schulklassen arbeiten. Im Rahmen der Kulturland-Genossenschaft können Sie für Ihre 2.000 m² Verantwortung übernehmen und sich, wenn Sie wollen, am Hofleben beteiligen.

Aktuelle Kulturland Kampagnen

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20.500€

von 100.000€ erreicht
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77.500€

von 213.000€ erreicht
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196.500€

von 240.000€ für Grund und Boden
Zusatzziel: 160.000€ für weitere Kulturland Projekte in der Region & Sachsen

  74.712€

von 200.000€ für unsere Infrastruktur
Tippe auf die Balken für Infos zu den einzelnen Finanzierungszielen.
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570

Genossinnen

 

17

Höfe

 

200

Hektar Land

Dafür stehen wir

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Kurzer Anrisstext

In unserem kurzen Erklärvideo zeigen wir Dir, wie die Kulturland-Genossenschaft funktioniert. Schau Dir an, wie Bauer Bruno, die Genossenschaft und die Kundinnen und Kunden des Hofes gemeinsam Land sichern. Der Film erklärt auch, welchen Effekt langfristige Pachtverträge für den Natur- und Umweltschutz haben und warum es auf Kulturland-Anteile keine Rendite geben kann.

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Kurzer Anrisstext

Auf jede/n Bundesbürger/in, groß und klein, kommen 2.000 qm Landwirtschaftsfläche. Also auch auf Sie, Ihre Kinder und jeden Ihrer Freunde! Wäre es nicht schön zu wissen, was dort passiert, wer das Land bewirtschaftet, wie damit umgegangen wird?

Leider wird Agrarland immer häufiger industriell bewirtschaftet und mit Monokulturen bestellt.

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Kurzer Anrisstext

Wenn ein Biobauer den Kauf eines Hektars Land innerhalb einer Generation aus den Erträgen des Landes abzahlen will, dann darf die Fläche höchstens ca. 8.000 € kosten.

Die Bodenpreise in Westdeutschland und zunehmend auch in den ostdeutschen Bundesländern liegen im Schnitt jedoch 2,5 bis 3 mal so hoch, denn Landwirtschaftsflächen werden zur Geldanlage gehandelt.

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Kurzer Anrisstext

Die Kulturland-Genossenschaft ist eine Selbsthilfeeinrichtung von Biobauern und Bürgern und wurde in Zusammenarbeit mit Landwirten, Anbauverbänden und Beratern entwickelt. Inspiration kam auch von befreundeten Organisationen aus Frankreich, England und Belgien.

Das sagen unsere Unterstützer*innen

Pat
Mein Statement

Ich bin jedes Mal fassungslos, wenn ich an diesen Monokulturfeldern vorbei komme. Jetzt kann ich was ändern

Pat
Ich bin
Kulturland Genoss*in
Marit List
Mein Statement

SoLaWis sind wichtige Projekte für eine ökologisch wie sozial nachhaltige Welt. Danke für euer Engagement!

Marit List
Ich bin
Kulturland Genoss*in
Mein Statement

Ich möchte einen kleinen Beitrag gegen Bodenspekulation und Landgrapping leisten.

Mark Haeusler
Ich bin
Kulturland Genoss*in
Mein Statement

Teilen macht Spaß! Die natürlichen Ressourchen unseres Planeten gemeinsam ökologisch und nachhaltig zu verwenden, das muss das Ziel der Gesellschaft werden...

Ole
Ich bin
Kulturland Genoss*in
Anna
Mein Statement

Für nachhaltig angebautes, leckeres, saftiges Obst und Gemüse und einen bewussten Umgang mit Land und Boden möchte ich sehr gern meinen Beitrag leisten. Go Ackerilla, go! :)

Anna
Ich bin
Kulturland Genoss*in,
Darlehensgeber*in
pavl
Mein Statement

Ich will mehr Verantwortung übernehmen und mein CO2-Abdruck noch weiter reduzieren.Danke für eure Hilfe!

pavl
Ich bin
Kulturland Genoss*in
Mein Statement

Ich komme nicht aus der Landwirtschaft und weiß doch seit frühester Kindheit wo unsere Nahrung herkommt.In den Nachkriegsjahren war der eigene Anbau selbstverständlich.
Darum habe ich auch kein Verständnis, wenn plötzlich der Boden unter Renditeforderungen zu einer Ware gemacht wird!
Ich bin sehr für eine gerechte Verteilung unserer schönen Heimat. Wer mehr als andere besitzen möchte, soll dafür jedes Jahr an die Gemeinschaft zahlen anstatt davon reich zu werden.

Matthias Frank
Ich bin
Kulturland Genoss*in
Bianca Schulz
Mein Statement

Es ist mir eine Freude die biologische Landwirtschaft in meiner Region zu unterstützen.

Bianca Schulz
Ich bin
Kulturland Genoss*in
Mein Statement

für mich ist die solawi ein wundervolles beispiel dafür, wie ein nachhaltiges leben und miteinander auf dieser erde möglich ist. jette (juliette lahaine vom solawiprojekt) bringt es sehr gut auf den punkt: "die umwelt, der konsument und der erzeuger sind aus der balance geraten. die solawi schafft es, alle drei gesund leben zu lassen."
die natur braucht zeit und viel hingabe. ich kenne das wundervolle team der solawi persönlich und mir geht jedes mal das herz auf, wenn ich sie vor ort treffe.
liebe grüße, viel kraft und alles gute.

albrecht schuch
Ich bin
Kulturland Genoss*in
Mein Statement

Klasse Projekt - macht Lust mitzumachen und einen Beitrag zu einer bäuerlichen und ökologischeren Landwirtschaft zu leisten.

Christoph Bautz
Ich bin
Kulturland Genoss*in

Fragen & Antworten

Anteile an der Kulturland Genossenschaft

Wo erfahre ich mehr über die Kulturland-Genossenschaft?

Alle Infos über die Kulturland eG findest Du unter https://kulturland.de.

Wo finde ich die Satzung der Kulturland-Genossenschaft?

Die Satzung der Kulturland eG ist unter "Beitrittsunterlagen" einsehbar.

Welche Risiken sind mit einer Beteiligung verbunden?

Wie bei allen unternehmerischen Beteiligungen besteht auch beim Erwerb von Genossenschaftsanteilen ein wirtschaftliches Risiko.

Grundsätzlich ist das Geschäftsmodell der Kulturland e.G. auf hohe Sicherheit angelegt, da die Genossenschaft die vollständige Deckung der Geschäftsanteile durch das Anlagevermögen in Form von Grund und Boden anstrebt. 

Es besteht jedoch das Risiko einer Entwertung der Beteiligung, wenn das regionale Bodenpreisniveau im Umfeld der angekauften Flächen im Laufe der Jahre nachhaltig sinkt, so dass der Verkehrswert des Grund und Bodens – für den Fall eines Verkaufes – den Wert der Genossenschaftsanteile nicht mehr abdeckt. In diesem Fall können Sonderabschreibungen auf den Bodenwert nötig sein, die durch Beschluss der Generalversammlung auf die Geschäftsanteile umgelegt werden können, so dass diese im Wert gemindert werden.

Dies entspricht dem Risiko, das man trägt, wenn man selbst ein Grundstück oder eine Immobilie kaufen würde. Bei einem späteren Verkauf ist ein Wertverlust möglich. Die Genossenschaft achtet vor diesem Hintergrund darauf, Boden nur zu angemessenen Preisen zu kaufen, und beobachtet regelmäßig die Wertentwicklung der Bodenpreise anhand der regional erhobenen Bodenrichtwerte.

Wenn der Bodenwert steigt, wird ein eventueller Veräußerungsgewinn laut Satzung nicht an die Genossen verteilt, sondern zur Unterstützung weiterer Höfe in neues Land investiert.
Satzungsgemäß haften die Genossenschaftsmitglieder für Verluste der Genossenschaft nur bis zur Höhe ihrer Einlage. Es besteht keine Nachschusspflicht.

Wie sind die Kündigungsfristen?

Die Genossenschaftsanteile sind nach Ablauf von 5 Jahren jährlich kündbar. Für die Auszahlung gekündigter Anteile halten wir eine Liquiditätsreserve vor. Die Auszahlung erfolgt unmittelbar nach Bestätigung des Jahresabschlusses auf der nächsten Generalversammlung; die Auszahlung von Anteilen oberhalb eines Betrages von 20.000 € kann allerdings bis zu drei Jahre ausgesetzt werden, um nicht überstürzt Land verkaufen zu müssen. Das gleiche gilt, wenn die Liquiditätsreserve ausgeschöpft sein sollte. Außerdem können Anteile jederzeit an ein anderes Mitglied übertragen werden.

Kann ich auch Anteile verschenken - z. B. an meine Kinder oder Enkel?

Ja, teile uns das einfach über das Formular mit und wir melden uns dazu bei Dir.

Warum ist das Angebot der Genossenschaftsanteile nicht prospektpflichtig?

Als Genossenschaft unterliegt die Kulturland e.G. nicht der Prospektpflicht nach VermAnlG. Mehr Informationen findest Du hier auf der Webseite der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.

Warum gibt es auf die Genossenschaftsanteile keine Rendite?

Produktive Investitionen z.B. in erneuerbare Energien können gute Zinsen erwirtschaften. Beim landwirtschaftlichen Boden, unser aller Lebensgrundlage, ist dies aufgrund der überhöhten Bodenpreise nicht der Fall. Die aktuellen Preise sind maßgeblich durch Ausbeutung der Böden, Bodenverknappung und Spekulation verursacht. Um Rendite zu erwirtschaften, müssten die Bauern daher überhöhte Pacht zahlen. Wir müssen den Boden vielmehr schützen vor den Auswirkungen gewinnorientierter Bewirtschaftung. Dafür bietet der Boden eine höhere Wertstabilität und Sicherheit als verzinste Geldanlagen.

Wie ist die Kulturland Genossenschaft entstanden?

Die Kulturland eG entstand anlässlich einer konkreten Landkaufsituation am Heggelbachhof (Bodenseeregion). 15 ha betriebsnahes, langjährig bewirtschaftetes Pachtland sollten 2012 kurzfristig verkauft werden. Dies war der Anlass, nach neuen Eigentums- und Finanzierungsmodellen für solche immer wieder auftretenden Situation zu suchen. Nachdem das Land vorübergehend mit Hilfe einer Bankfinanzierung gesichert wurde, konnten wir zunächst in Zusammenarbeit mit der International Bio-Dynamic Association in Dornach eine Grundlagenstudie (download hier) erarbeiten. Hierin untersuchten wir die Situation am Bodenmarkt sowie die Erfahrungen mit verschiedenen Arten alternativer Bodeneigentumsträger aus den letzten 40 Jahren. Daraus entstanden die Grundzüge für eine neue, betriebsübergreifende Eigentums- und Finanzierungsstruktur für Landankauf, die im November 2013 als „Kulturland e.G.“ gegründet im August 2014 im Genossenschaftsregister eingetragen wurde.

Kulturland Schenkungen

Gemeinnützig für Kulturland spenden

Ergänzend zu den hiesigen Infos gibt es ein ausführliches Merkblatt für Spenden und Zustiftungen.
Kontaktiere uns gerne über das Formular, wenn Du Fragen hast oder Deine Schenkung telefonisch besprechen möchtest.

Durch eine Kooperation mit der Schweisfurth Stiftung sind steuerlich absetzbare Spenden für Kulturland möglich.

  • Mit einer Spende für Flächen garantierst Du, dass die Flächen dauerhaft dem Markt entzogen sind und für biologische Landwirtschaft genutzt werden.
  • Mit einer Spende für Kampagnen erreichst Du einen vielfachen Effekt, da wir durch Kampagnen weitere Kulturland Genoss*innen gewinnen können.

Kontodaten

Schweisfurth Stiftung
GLS Gemeinschaftsbank
IBAN: DE65 4306 0967 8200 8080 00
BIC: GENODEM1GLS
Verwendungszweck: für Flächen "Zustiftung – Sondervermögen Kulturland eG - Hof xyz" / für Kampagne "Kulturland Öffentlichkeitsarbeit"

Spenden an die Schweisfurth Stiftung sind steuerlich absetzbar. Für Zuwendungen bis 200 Euro pro Jahr kann einfach diese Spendenbescheinigung (PDF Download) zusammen mit einem Zahlungsbeleg (Kontoauszug / Bareinzahlungsbeleg) beim Finanzamt eingereicht werden.

Für Spenden über 200 Euro jährlich sendet die Stiftung gerne eine Spendenbescheinigung zu.

Direkt an Kulturland spenden

Wenn Du die Spenden nicht steuerlich geltend machst, spende bitte direkt an die Kulturland-Genossenschaft. Das spart Kosten und Arbeit.

  • Mit einer Spende für Flächen garantierst Du, dass die Flächen dauerhaft dem Markt entzogen sind und für biologische Landwirtschaft genutzt werden.
  • Mit einer Spende für Kampagnen erreichst Du einen vielfachen Effekt, da wir durch Kampagnen weitere Kulturland Genoss*innen gewinnen können.

Kontodaten

Kulturland eG
GLS Gemeinschaftsbank
IBAN: DE91 4306 0967 2047 4713 00
BIC: GENODEM1GLS
Verwendungszweck: für Flächen: "Flächen für Hof xyz" / für Kampagnen "Kampagnen"

Portrait eines Kulturland Hofs - die SoLaWi Luzernenhof

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