Direkt zum Inhalt
  • Multimedia Header

⌾ Schwalbenhof

7,5 ha Acker- und Weideland für eine starke regionale Wertschöpfung in Demeter-Qualität
Haupt-Inhaltsfeld

Die Wertschöpfung zurück auf den Hof geholt

Bild
Schwalbenhof Käserei


Seit der Gründung vor über 40 Jahren werden die Flächen der Betriebsgemeinschaft Schwalbenhof biologisch-dynamisch bewirtschaftet. Angefangen hatte der Betrieb mit dem Anbau von Getreide. Heute ist der im Hunsrück gelegene Hof ein regional gut vernetzter, vielfältiger und lebendiger Betrieb mit mehreren Standbeinen. Das Team der Hofgemeinschaft rund um die Leiter*innen Elisabeth Rivert sowie Clemens und Marian Dorn bewirtschaftet mittlerweile ca. 120 ha Acker- und Weideland nach Demeter-Richtlinien und setzt dabei auf einen geschlossenen Betriebsorganismus und regionale Wertschöpfung. Neben dem Anbau von Gemüse-, Kartoffeln und Getreide, werden auch Hühner in Mobilställen und Schweine gehalten. Sogar eine Imkerei ist auf dem Hof.

Das Herz des Betriebes sind aber die Milchkühe, deren Milch in der hofeigenen Käserei zu hochwertigen Produkten weiterverarbeitet wird. Zusammen mit der ebenfalls hofeigenen Brotbäckerei ist eine wichtige Wertschöpfungsquelle auf dem Hof entstanden, die außerdem zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen hat. Das für das Brot angebaute Getreide stammt zum Teil aus eigener Züchtung und ist damit bestens angepasst ans regionale Klima und die Bodenbedingungen vor Ort.
 

Landwirtschaft in Gemeinschaft

Mit dem 1984 gegründeten Schwalbenhof e.V. als gemeinnützigem Eigentümer, verfolgt der Betrieb neben der Produktion gesunder Nahrungsmittel auch das Ziel der Vermittlung von Wissen und Fähigkeiten, um junge Menschen an die biologisch-dynamische Arbeitsweise heranzuführen und Menschen auszubilden. Der Hof ist daher auch als "Lernort Bauernhof" anerkannt. Mit Besichtigungsmöglichkeiten und Hoffesten öffnen sich die Hoftüren immer wieder für unterschiedliche Besucher*innen, wodurch Landwirtschaft erfahrbar gemacht wird. Ein Verein als Träger des Betriebes passt auch zu den Idealen des Gründers:

„Mein Grundimpuls war eigentlich der, keinen traditionellen bäuerlichen Familienbetrieb in Privatbesitz zu entwickeln, sondern mein Ansatz war von Anfang an, auch neue soziale Strukturen zu entwickeln, hier eine lebendige Gemeinschaft aufzubauen. (Clemens Dorn, Begründer des Schwalbenhofs)"

Dieser Gemeinschaftsgedanke spiegelt sich unter anderem auch in der zum Hof gehörenden Solidarischen Landwirtschaft wider, die neben dem Verkauf der Produkte auf Wochenmärkten sowie der Direktvermarktung im Hofladen und über andere regionale Kooperationen, einen Teil des Vertriebskonzepts bildet.

Bild
Clemens Dorn
Bild
Willkommen auf dem Schwalbenhof

Gemeinsam Land sichern für den Schwalbenhof

Mit dem genossenschaftlich organisierten Landkauf wird der Gemeinschaftsgedanke fortgeführt und der erworbene Boden als Gemeingut anerkannt, für das nun gemeinschaftlich Verantwortung übernommen werden soll. Die 7,5 Hektar Acker und Weiden, die der Schwalbenhof mithilfe der Kulturlandgenossenschaft sichern konnte, waren bislang zum Teil gepachtet. Jetzt aber können die Flächen dauerhaft für die Weiterentwicklung des Betriebes genutzt und kompromisslos biodynamisch bewirtschaftet werden. Aus eigenen Mitteln hätte der Betrieb die Flächen nicht kaufen können.

„Der Vorteil, mit Kulturland zusammenzuarbeiten ist vor allem, dass wir gestärkt werden. Wir haben nicht die finanziellen Mittel, bei den Preisen, die momentan gezahlt werden für einen Hektar Ackerland, mitbieten zu können. (Marian Dorn)"

Bild
Schwalbenhof Hühner
Bild
Schwalbenhof Kuh
Bild
Schwalbenhof Gemüse

Ein Blick in die Zukunft

„Meine persönliche Zukunftsvision für diesen Ort hier ist, einen lebendigen Ort mit mehreren Menschen zu gestalten, zu bewahren, weiterzuentwickeln, wo wir in der Lage sind, gute Lebensmittel herzustellen und hier in der Region Menschen, die sich für gesunde Lebensmittel interessieren, zu versorgen. Und da finde ich das natürlich auch total super, dass es mittlerweile doch viele Organisationen gibt, wie auch Kulturland, dass wir in der Lage sind, konventionelles Land zu erwerben, um das für die Zukunft biologisch-dynamisch bewirtschaften zu können. Das finde ich ganz große Klasse! (Marian Dorn)"

Bild
Schwalbenhof Käse
Bild
Schwalbenhof Gemüse 2
Bild
Schwalbenhof Landschaft

Die Flächen

Stimmen unserer Unterstützerïnnen

 

Anchors

Worum es geht

Seit Ausbruch der Weltfinanzkrise 2008 fließt immer mehr Spekulationsgeld von außerlandwirtschaftlichen Investoren in Äcker, Grünland und Wald als sicheren Hafen für ihre Geldanlage. Als Folge haben sich die landwirtschaftlichen Bodenpreise in Deutschland alleine in den letzten 10 Jahren mehr als verdoppelt. 

Heutige Hofübernahmen sind so häufig mit jahrzehntelanger Verschuldung verbunden oder finanziell untragbar. Obwohl Nachwuchs an motivierten, kompetenten Menschen in der Landwirtschaft vorhanden wäre, verfügen diese nicht über das notwendige Kapital, um Höfe und Land zu übernehmen. Bestehende Höfe stehen in einem unaufhörlichen finanziellen Überlebenskampf. Die Folge davon ist, dass immer weniger Menschen mit immer größeren Maschinen immer größere Flächen bewirtschaften. Soziale und ökologische Gedanken finden in dieser Art der Landwirtschaft keinen Platz. 

Wenn Bäuerinnen und Bauern sich selbst, ihre Tiere und Pflanzen und den Boden ausbeuten müssen, dann zahlen wir alle den Preis dafür, denn Landwirtschaft ist Gemeingut. Unser aller Gesundheit, individuell und als Gesellschaft, hängt daran, dass wir heute und für Generationen eine gesunde, vielfältige und handwerkliche Landwirtschaft betreiben. 

Um der Spekulation mit landwirtschaftlichem Land Einhalt zu gebieten, wurde die Kulturland-Genossenschaft ins Leben gerufen. Über die Kulturland eG können Kundïnnen, Bürgerïnnen und Freunde gemeinschaftlich Eigentümerïnnen von Boden werden. Dieser Boden wird so dem Spekulationsmarkt entzogen und langfristig an ökologisch wirtschaftende und regional eingebundene Betriebe verpachtet.

2000 Quadratmeter für eine gesunde Ernährung

Für eine gesunde und ausgewogene Ernährung braucht jeder von uns 2.000 qm Landwirtschaftsfläche. Wäre es nicht schön zu wissen, was dort passiert, wer das Land bewirtschaftet, wie damit umgegangen wird?

Die Kulturland-Genossenschaft ermöglicht es Dir, für Deine 2000 Quadratmeter – oder weniger, oder mehr – reale Verantwortung zu übernehmen. Ein Genossenschaftsanteil kostet 500 Euro und sichert so ca. 500 qm langfristig für die Hofgemeinschaft Vorderhaslach. Um “Deine” 2000 Quadratmeter zu sichern müsstest du 4 Anteile erwerben. Aber gern auch mehr: für Deine Kinder, Eltern, Freunde...

Remote video URL

Über die Kulturland Genossenschaft

Die Kulturland eG ist eine Gemeinschaft von Bäuerinnen und Bauern und Bürgerinnen und Bürgern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, landwirtschaftliches Land aus der Spekulation zu befreien. Mit dem Geld aller Genossinnen und Genossen erwirbt die Kulturland eG landwirtschaftliche Flächen, um sie im Sinne einer modernen „Allmende“ langfristig zu sichern und zu günstigen Konditionen an Höfe, die ökologisch wirtschaften und sich darüber hinaus sozial öffnen und bewusst in ihre Region einbinden, zu verpachten.

Remote video URL