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Hof Gasswies

Wir sichern dauerhaft unsere Pachtflächen.
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Wir sind gerne Bauern. Besonders mit Dir im Rücken. 

Wir haben Freude an dem uns Anvertrauten: an den hörnertragenden Milchkühen, den artenreichen Wiesen und Weiden, an einer abwechslungsreichen Fruchtfolge auf den Äckern und einem umweltfreundlichen Obstbau. Hof Gasswies steht für eine ökologische, soziale und in der Region tief verwurzelte Landwirtschaft.

Wir wollen offen und transparent sein und zur Vermittlung von Wissen und Werten beitragen. Wir wollen uns mit Dir austauschen, um auch in Deinem Sinne unsere gemeinsame Landschaft - und damit den Lebensraum von Mensch, Tier und Pflanze - gestalten zu können.

Unser Hof liegt inmitten der wunderschönen Klettgauer Landschaft. Aus ihr heraus produzieren wir mit viel Liebe gute Lebensmittel für die Menschen der Region.  

Der überwiegende Teil unserer bewirtschafteten Flächen gehört jedoch nicht uns, sondern ist gepachtet. Damit unser Hof weiter bestehen kann, müssen wir dieses Land langfristig sichern. Denn Boden ist unsere Existenzgrundlage.

Mithilfe der Kulturland eG konnten bereits 8,7 Hektar ehemalige Pachtflächen gekauft werden. Dieses Ackerland und diese Wiesen dürfen wir nun dauerhaft nach demeter-Richtlinien bewirtschaften. Du kannst dir die gesicherten Flächen auf den Luftbild- und Flächenfotos anschauen.

Mach mit – und werde Miteigentümer*in an den Wirtschaftslächen unseres Hofes und zeichne Genossenschaftsanteile an der Kulturland eG!

Mit Deiner Beteiligung stärkst Du uns und unserem ökologischen Landbau den Rücken!

Alle Informationen zu unserem Projekt findest Du auf dieser Seite und in unserem Kampagnenfilm. Falls noch Fragen offen sind, schreib uns gerne eine Mail oder eine Nachricht über das Kontaktformular am Ende der Seite.

Unser Kampagnenfilm

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Worum es geht

Seit Ausbruch der Weltfinanzkrise 2008 fließt immer mehr Spekulationsgeld von außerlandwirtschaftlichen Investoren in Äcker, Grünland und Wald als sicheren Hafen für ihre Geldanlage. Als Folge haben sich die landwirtschaftlichen Bodenpreise in Deutschland alleine in den letzten 10 Jahren mehr als verdoppelt. 

Heutige Hofübernahmen sind so häufig mit jahrzehntelanger Verschuldung verbunden oder finanziell untragbar. Obwohl Nachwuchs an motivierten, kompetenten Menschen in der Landwirtschaft vorhanden wäre, verfügen diese nicht über das notwendige Kapital, um Höfe und Land zu übernehmen. Bestehende Höfe stehen in einem unaufhörlichen finanziellen Überlebenskampf. Die Folge davon ist, dass immer weniger Menschen mit immer größeren Maschinen immer größere Flächen bewirtschaften. Soziale und ökologische Gedanken finden in dieser Art der Landwirtschaft keinen Platz. 

Wenn Bäuerinnen und Bauern sich selbst, ihre Tiere und Pflanzen und den Boden ausbeuten müssen, dann zahlen wir alle den Preis dafür, denn Landwirtschaft ist Gemeingut. Unser aller Gesundheit, individuell und als Gesellschaft, hängt daran, dass wir heute und für Generationen eine gesunde, vielfältige und handwerkliche Landwirtschaft betreiben. 

Um der Spekulation mit landwirtschaftlichem Land Einhalt zu gebieten, wurde die Kulturland-Genossenschaft ins Leben gerufen. Über die Kulturland eG können Kund*innen, Bürger*innen und Freunde gemeinschaftlich Eigentümer*innen von Boden werden. Dieser Boden wird so dem Spekulationsmarkt entzogen und langfristig an ökologisch wirtschaftende und regional eingebundene Betriebe verpachtet.

2000 Quadratmeter für eine gesunde Ernährung

Für eine gesunde und ausgewogene Ernährung braucht jeder von uns 2.000 qm Landwirtschaftsfläche. Wäre es nicht schön zu wissen, was dort passiert, wer das Land bewirtschaftet, wie damit umgegangen wird?

Die Kulturland-Genossenschaft ermöglicht es Dir, für Deine 2000 Quadratmeter – oder weniger, oder mehr – reale Verantwortung zu übernehmen. Ein Genossenschaftsanteil kostet 500 Euro und sichert so 500 qm langfristig für den Hof Gasswies.

Bild
Hof Gasswies

Unsere Situation

Die Schwierigkeit: Verlust von wichtigen Pachtflächen und eine Gefährdung des Gleichgewichts unseres Hofes

Die gesamte Fläche, welche der Hof Gasswies bewirtschaftet umfasst ca. 125 Hektar, davon sind 95 Hektar Pachtflächen.

Zu Beginn des Jahres 2016 rief uns ein langjähriger Verpächter an. Er wolle seine von uns bewirtschafteten Wiesen und Felder verkaufen. Da es sich um insgesamt 6 ha handelte, wurde zum Kauf – trotz fairer Verkaufsbedingungen – ein sehr hoher Geldbetrag fällig.

Wir hatten nun ein ernsthaftes Problem. Jeder Flächenverlust ist für uns schwer zu verkraften und kaum auszugleichen. Biobetriebe sind in besonderem Maße auf ein ausgewogenes Verhältnis von verfügbarer landwirtschaftlicher Nutzfläche und Tierbesatz angewiesen, um den für den ökologischen Landbau angestrebten geschlossenen Stoffkreislauf zu erreichen. Der Hof Gasswies besitzt seit über 20 Jahren den selben Tier- und Flächenbestand und befindet sich „im Gleichgewicht“.

Die zum Verkauf stehenden Flächen aufzugeben, kam also für den Betrieb nicht in Frage, zumal sich einige der Wiesen innerhalb unserer Kuhweide und einige der Äcker in unmittelbarer Nähe zur Hofstelle befanden. Aber ein weiteres Darlehen aufzunehmen, um den Grund und Boden zu kaufen und dann Zins und die Tilgung auf den Flächen zu erwirtschaften, ist bei den aktuellen Bodenpreisen utopisch. Was also tun?

Der Ausweg: Kauf des Landes zusammen mit der Kulturland-Genossenschaft

Ein Freund riet, uns über die Kulturland-Genossenschaft zu informieren. Diese Bürgervereinigung organisiert Gemeinschaftseigentum an Grund und Boden für die bäuerlich geführte ökologische Landwirtschaft. Sie erwirbt Ackerland, Wiesen, Weiden, Hecken und Biotope und stellt das Land regional eingebundenen Bauernhöfen zur Verfügung, die Bio-Lebensmittel vor Ort vermarkten, Führungen anbieten, Naturschutz und Landschaftspflege betreiben, soziale Betreuung leisten oder erlebnispädagogisch mit Schulklassen arbeiten. Wir fühlten uns von diesem Konzept sehr angesprochen und nach wenigen Telefonaten mit Mitgliedern des Vorstandes und einem persönlichem Kennenlernen war klar: wir wollen zusammenarbeiten! Einige Tage später gründeten wir die gemeinsame Eigentumsgesellschaft „Kulturland Gasswies KG“ – und kauften die ausgeschriebenen Flächen. Bis heute ist es zu drei weiteren Landkäufen gekommen, so dass wir nun insgesamt knapp 9 Hektar Land in Kooperation mit der Kulturland eG bewirtschaften dürfen.

Die Aufgabe: Finanzierung der Flächen gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern

Die Gelder, die zum Landkauf notwendig wurden, sind von der Kulturland eG vorfinanziert. Nun möchten wir Bürgerinnen und Bürger vor Ort dazu einladen, sich im Rahmen der Genossenschaft am gemeinschaftlichen Eigentum der Klettgauer Flächen zu beteiligen, damit das gebundene Geld wieder frei wird und weiteren Höfen zur Verfügung steht. Die Beteiligung erfolgt durch Übernahme von einem oder mehreren Genossenschaftsanteilen a. 500 €, die vollständig vom Wert des Grund und Bodens gedeckt sind. Als kleines Dankeschön fürs Engagement erhält jeder Genosse einen Rabatt von 2% bei Einkäufen ab Hof (Obst, Edelbrände, Fleisch) und mind. 1x jährlich eine Einladung zu einer Hofveranstaltung. 

Mit Deiner Beteiligung können konkret 8,7 Hektar Ackerflächen und Wiesen gesichert werden. 

Mach mit und werde Miteigentümer*in der vom Hof Gasswies bewirtschafteten Flächen. Mit Deiner Beteiligung stärkst Du uns und unserem ökologischen Landbau den Rücken!

Über uns

Der Hof Gasswies steht für eine ökologische, soziale und in der Region tief verwurzelte Landwirtschaft. Und gegen Monokulturen, Massentierhaltung und Agrarindustrie. Für so eine Art der Landwirtschaft braucht es eine Gemeinschaft 

Genauere Beschreibung vom Hof, den Menschen und ihrer Geschichte findet ihr auf unserer Website.

Die Kulturland eG ist eine Gemeinschaft von Bäuerinnen und Bauern und Bürgerinnen und Bürgern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, landwirtschaftliches Land aus der Spekulation zu befreien. Mit dem Geld aller Genossinnen und Genossen erwirbt die Kulturland eG landwirtschaftliche Flächen, um sie im Sinne einer modernen „Allmende“ langfristig zu sichern und zu günstigen Konditionen an Höfe, die ökologisch wirtschaften und sich darüber hinaus sozial öffnen und bewusst in ihre Region einbinden, zu verpachten.

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Impressionen von unserem Hof

Kontakt

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