Patersberghof

Es geht weiter mit dem Patersberghof! 16 ha Kernflächen sind gerettet.

Die Stammflächen des Hofes standen vor dem Verkauf, eine Existenzbedrohung für den Hof. Gemeinsam können wir die Flächen nun dauerhaft sichern. 

Der Patersberghof umfasst zwei Betriebe - die Landwirtschaft von Familie Jundt und die Gärtnerei von Familie Wänke. Als kleiner und sehr vielseitiger biodynamischer Hof erzeugt der Hof Getreide für das Brot in der eigenen Bäckerei, Milch von 14 Milchkühen für hofeigenen Käse, Quark und Joghurt sowie Fleischerzeugnisse. Die Gärtnerei baut 40 Kulturen an und betreibt ihre eigene Jungpflanzenanzucht. Ein paar Schafe werden zur Landschaftspflege eingesetzt. Auch einige Hühner gackern auf dem Hof. 

Fast die Hälfte der Produkte gehen an die 2018 gegründete solidarische Landwirtschaft “Solawi am Patersberg”. Der Rest wird an Bioläden in der Umgebung verkauft oder direkt vermarktet. Die Hofstellen gehören einem gemeinnützigen Verein. Der Hof hält die als Milchvieh selten gewordene alte Rasse “Fränkisches Gelbvieh” und fördert durch seine Vielfalt die Biodiversität.

Der Patersberghof ist eng mit der Waldorfschule und dem Waldorfkindergarten verbunden. Regelmäßig ermöglicht er Praktikantïnnen Einblicke in die biodynamische Landwirtschaft und ist Ausbildungsbetrieb der “Freien Ausbildung im Süden”. Hofführungen und Feste laden ein, auf dem Hof zu verweilen und ihn kennenzulernen.

224.500 € 51.31 %
437.500 €
16
Hektar
53
Unterstützerïnnen

Die Flächen

In der Karte kannst Du (gelb markiert) die Flächen sehen, die wir bereits zusammen mit der Kulturland Genossenschaft gekauft haben.

Ein großes Dankeschön! (31.08.2023)

Liebe Genossïnnen,
wir sind überwältigt von eurer Bereitschaft, uns zu unterstützen. Innerhalb von wenigen Monaten ist sogar mehr als die benötigte Summe von euch an Genossenschaftsanteilen gezeichnet worden. Das ist eine riesige Hilfe für uns. Vielen lieben Dank!

Herzlichst,

Jürgen und Jutta Kröll

Aufruf für weitere Beteiligungen (01.06.2023)

Liebe Genossïnnen,
wir hoffen, dass es euch gut geht und möchten euch heute eine wichtige und dringliche Angelegenheit vorstellen, bei der eure Unterstützung entscheidend sein kann. 
In den letzten Jahren haben wir, der Naturhof Stopperich, mit verschiedenen Herausforderungen zu kämpfen gehabt, die unsere Existenz und die nachhaltige Bewirtschaftung unserer Flächen bedrohen.
Durch die anhaltende Trockenheit seit 2018, die schlechte wirtschaftliche Lage im Jahr 2022, hohe Inflation und zusätzliche finanzielle Belastungen, wie wichtige Investitionen in Maschinen, mussten wir uns privat Geld leihen und konnten nicht alle Rechnungen bezahlen.

Um die nötige Liquidität für eine weitere Entwicklung des Betriebes zu sichern, möchten wir 6 Hektar Land an die Kulturland-Genossenschaft verkaufen. Wir bitten euch, dass ihr euch an der Kulturland-Genossenschaft beteiligt, um diesen Landkauf zu ermöglichen. Es geht um 75.000 €. 8500 € davon sind schon bezahlt. Jede weitere Beteiligung zählt.

Jürgen und Jutta Kröll

Herzliches Dankeschön! (2020)

Mit Beteiligung von vielen tollen Menschen konnten wir bereits 2020 2,5 Hektar hofnahe Wiesen für 28.000 € kaufen, auf denen seit drei Generationen unsere Kühe weiden. Vielen herzlichen Dank an alle, die sich beteiligt haben. 


Über die Kulturland-Genossenschaft

Die Kulturland eG ist eine Gemeinschaft von Bäuerinnen und Bauern und Bürgerinnen und Bürgern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, landwirtschaftliches Land aus der Spekulation zu befreien. Mit dem Geld aller Genossinnen und Genossen erwirbt die Kulturland eG landwirtschaftliche Flächen, um sie im Sinne einer modernen „Allmende“ langfristig zu sichern und zu günstigen Konditionen an Höfe, die ökologisch wirtschaften und sich darüber hinaus sozial öffnen und bewusst in ihre Region einbinden, zu verpachten.


Land ist zum Spekulationsobjekt geworden

Seit Ausbruch der Weltfinanzkrise 2008 fließt immer mehr Spekulationsgeld von außerlandwirtschaftlichen Investoren in Äcker, Grünland und Wald als sicheren Hafen für ihre Geldanlage. Als Folge haben sich die landwirtschaftlichen Bodenpreise in Deutschland alleine in den letzten 10 Jahren mehr als verdoppelt. 

Heutige Hofübernahmen sind so häufig mit jahrzehntelanger Verschuldung verbunden oder finanziell untragbar. Obwohl Nachwuchs an motivierten, kompetenten Menschen in der Landwirtschaft vorhanden wäre, verfügen diese nicht über das notwendige Kapital, um Höfe und Land zu übernehmen. Bestehende Höfe stehen in einem unaufhörlichen finanziellen Überlebenskampf. Die Folge davon ist, dass immer weniger Menschen mit immer größeren Maschinen immer größere Flächen bewirtschaften. Soziale und ökologische Gedanken finden in dieser Art der Landwirtschaft keinen Platz. 

Wenn Bäuerinnen und Bauern sich selbst, ihre Tiere und Pflanzen und den Boden ausbeuten müssen, dann zahlen wir alle den Preis dafür, denn Landwirtschaft ist Gemeingut. Unser aller Gesundheit, individuell und als Gesellschaft, hängt daran, dass wir heute und für Generationen eine gesunde, vielfältige und handwerkliche Landwirtschaft betreiben. 

Um der Spekulation mit landwirtschaftlichem Land Einhalt zu gebieten, wurde die Kulturland-Genossenschaft ins Leben gerufen. Über die Kulturland eG können Kundïnnen, Bürgerïnnen und Freunde gemeinschaftlich Eigentümerïnnen von Boden werden. Dieser Boden wird so dem Spekulationsmarkt entzogen und langfristig an ökologisch wirtschaftende und regional eingebundene Betriebe verpachtet.

 2.000 Quadratmeter für eine gesunde Ernährung

Für eine gesunde und ausgewogene Ernährung braucht jeder von uns 2.000 Quadratmeter Landwirtschaftsfläche. Wäre es nicht schön zu wissen, was dort passiert, wer das Land bewirtschaftet, wie damit umgegangen wird?

Die Kulturland-Genossenschaft ermöglicht es Dir, für Deine 2.000 Quadratmeter – oder weniger, oder mehr – reale Verantwortung zu übernehmen. Ein Genossenschaftsanteil kostet 500 Euro und sichert so 150 Quadratmeter langfristig für den Guidohof. Um “Deine” 2.000 Quadratmeter zu sichern müsstest du 13 Anteile erwerben. Aber gern auch mehr: für Deine Kinder, Eltern, Freunde...