Direkt zum Inhalt

Naturhof und Solawi Stopperich

Gemeinsam mit dir sichern wir 2,5 Hektar hofnahe Weideflächen
Haupt-Inhaltsfeld

Unser „Naturhof Stopperich – Ökologischer Landbau“ liegt oberhalb des Wiedtals im kleinen Dorf Stopperich (Hausen/Wied), in der Nähe von Neuwied am Rhein. Wir, die Familie Kröll, bewirtschaften den Bio-Milchviehbetrieb in der 7. Generation zusammen mit einem Mitarbeiter und unseren jugendlichen Kindern Svenja, Jörn und Krister, die uns immer wieder gerne auf dem Hof helfen.

Die Biomilch unserer 50 Milchkühe liefern wir an die Bio-Bauernmolkerei Upländer, die sich für faire Preise einsetzt. Wir ziehen die gesamte Nachzucht auf unserem Hof auf und Kälber dürfen 4 Monate bei ihrer Mutter oder einer Amme saugen. So können sie ihr Immunsystem aufbauen und vital aufwachsen. 

Seit April 2014 betreiben wir auf unserem Hof auch den Gemüseanbau für die „Solidarische Landwirtschaft Stopperich“. Zu diesem Zweck haben wir zwei Gärtner*innen angestellt, die über eine Ausbildung im biologischen Anbau nach Demeter-Standard verfügen.

Damit unser Hof weiter sicher bestehen kann, müssen wir das Land, auf dem wir wirtschaften, langfristig sichern.

Mit Deiner Beteiligung können wir konkret 2,5 Hektar hofnahe Wiesen kaufen, auf denen seit drei Generationen unsere Kühe weiden. Dafür brauchen wir insgesamt 28.000€. Da wir über die Hälfte unserer Flächen pachten, brauchen wir für zukünftige Käufe immer wieder Geld. Hilf uns jetzt 100.000€ zu sammeln, um unsere Flächen, unseren Naturhof, langfristig zu erhalten!

Mach mit! Werde Miteigentümer*in unserer Flächen und zeichne Genossenschaftsanteile an der Kulturland eG!

Alle Informationen zu unserem Projekt findest Du auf dieser Seite und in unserem Kampagnenfilm. Falls noch Fragen offen sind, schreib uns gerne eine Mail oder eine Nachricht über das Kontaktformular am Ende der Seite.

Unser Kampagnenfilm

Remote video URL

Die Flächen

In der Karte kannst Du (gelb markiert) die Flächen sehen, die wir bereits zusammen mit der Kulturland-Genossenschaft gekauft haben.

HTML

Worum es geht

Seit Ausbruch der Weltfinanzkrise 2008 fließt immer mehr Spekulationsgeld von außerlandwirtschaftlichen Investoren in Äcker, Grünland und Wald als sicheren Hafen für ihre Geldanlage. Als Folge haben sich die landwirtschaftlichen Bodenpreise in Deutschland alleine in den letzten 10 Jahren mehr als verdoppelt. 

Heutige Hofübernahmen sind so häufig mit jahrzehntelanger Verschuldung verbunden oder finanziell untragbar. Obwohl Nachwuchs an motivierten, kompetenten Menschen in der Landwirtschaft vorhanden wäre, verfügen diese nicht über das notwendige Kapital, um Höfe und Land zu übernehmen. Bestehende Höfe stehen in einem unaufhörlichen finanziellen Überlebenskampf. Die Folge davon ist, dass immer weniger Menschen mit immer größeren Maschinen immer größere Flächen bewirtschaften. Soziale und ökologische Gedanken finden in dieser Art der Landwirtschaft keinen Platz. 

Wenn Bäuerinnen und Bauern sich selbst, ihre Tiere und Pflanzen und den Boden ausbeuten müssen, dann zahlen wir alle den Preis dafür, denn Landwirtschaft ist Gemeingut. Unser aller Gesundheit, individuell und als Gesellschaft, hängt daran, dass wir heute und für Generationen eine gesunde, vielfältige und handwerkliche Landwirtschaft betreiben. 

Um der Spekulation mit landwirtschaftlichem Land Einhalt zu gebieten, wurde die Kulturland-Genossenschaft ins Leben gerufen. Über die Kulturland eG können Kund*innen, Bürger*innen und Freunde gemeinschaftlich Eigentümer*innen von Boden werden. Dieser Boden wird so dem Spekulationsmarkt entzogen und langfristig an ökologisch wirtschaftende und regional eingebundene Betriebe verpachtet.

2000 Quadratmeter für eine gesunde Ernährung

Für eine gesunde und ausgewogene Ernährung braucht jeder von uns 2.000 qm Landwirtschaftsfläche. Wäre es nicht schön zu wissen, was dort passiert, wer das Land bewirtschaftet, wie damit umgegangen wird?

Die Kulturland-Genossenschaft ermöglicht es Dir, für 2000 Quadratmeter – oder weniger, oder mehr – reale Verantwortung zu übernehmen. Ein Genossenschaftsanteil kostet 500 Euro und sichert so 450 qm langfristig für die SoLaWi Stopperich. Mit 5 Genossenschaftsanteilen oder 2.500 Euro kannst Du also 2000 Quadratmeter für die SoLaWi Stopperich sichern. 

Unsere Unterstützer*innen

Anchors
Jutta Jaksche
Mein Statement

Mir gefällt Euer Hof und Ihr Menschen. Ich unterstütze gerne, dass Ihr für Eure Tiere diese Weide nutzen könnt.
Ich mache das als Schenkung, weil ich es klasse finden würde, wenn die beschenkten jungen Leute auch Spaß an Eurer Art Land zu bewirtschaften und Tiere zu halten, bekommen würden. Und Euch vielleicht bad mal besuchen können.

Jutta Jaksche
Heike Marmann
Mein Statement

Ich unterstütze Kulturland, weil immer mehr Ackerflächen von Investoren gekauft werden und dann der (Bio-)Landwirtschaft zu fairen Preisen nicht mehr zur Verfügung stehen werden.
Ohne Land kann aber kein Bauer wirtschaften, schon gar nicht mit kbA. Um mit extensiver Landwirtschaft gute Ware für den Verbraucher zu produzieren, Tiere auf Weiden halten zu können und damit das Land weiterhin CO2 aufnehmen kann, ist eine ökologisch sinnvolle Nutzung der Ländereien notwendig. Es gibt sicher noch mehr gute Gründe, aber alleine diese drei sind Grund genug, sein Geld sinnvoll anzulegen.

Heike Marmann

Über uns und die Solawi

Bild
Familie Kröll vom Naturhof Stopperich

Wir sind Jürgen und Jutta Kröll. Wir bewirtschaften unseren Bio-Milchviehbetrieb „Naturhof Stopperich“ in der 7. Generation. Seit April 2014 betreiben wir mit großer Freude den Gemüseanbau für die SoLaWi Stopperich. Die Entdeckung des Konzeptes der Solidarischen Landwirtschaft hat für uns damals alles verändert. Die Solawi bietet uns eine langfristige Perspektive und macht uns unabhängiger vom Markt.

In der Solawi Stopperich können Verbraucher/innen mit aufs Feld gehen und miterleben, wie ökologische Landwirtschaft das ganze Ökosystem im Blick hat. Kein Gift wird eingesetzt, dafür locken bunte Blumen auf dem Feld Nützlinge an. Da es bei uns nicht auf Masse ankommt, können wir eine große Vielfalt an Gemüse anbauen, das dann ohne weite Wege, Zwischenhandel und Verpackungsmüll bei unseren Mitgliedern ankommt. Neben Gemüse beziehen die Mitglieder der Solawi auch Milch und Milchprodukte sowie Eier und Bio-Fleisch. Die Verteilung erfolgt praktisch mit der Gemüseverteilung.

Über die Kulturland Genossenschaft

Die Kulturland eG ist eine Gemeinschaft von Bäuerinnen und Bauern und Bürgerinnen und Bürgern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, landwirtschaftliches Land aus der Spekulation zu befreien. Mit dem Geld aller Genossinnen und Genossen erwirbt die Kulturland eG landwirtschaftliche Flächen, um sie im Sinne einer modernen „Allmende“ langfristig zu sichern und zu günstigen Konditionen an Höfe, die ökologisch wirtschaften und sich darüber hinaus sozial öffnen und bewusst in ihre Region einbinden, zu verpachten.

Remote video URL
Remote video URL

Kontakt

E-Mail-Adresse
mail [at] naturhof-stopperich.de