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LandKulturHof Klein Trebbow

Solidarische Landwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern
Haupt-Inhaltsfeld

Für eine ökologische, faire und soziale Landwirtschaft

Unser Hof liegt inmitten der wunderschönen mecklenburgischen Seenlandschaft 100 km nördlich von Berlin. Wir stellen unsere vielfältigen und mit viel Liebe produzierten Lebensmittel (Gemüse, Schafmilchprodukte und Fleisch) direkt für 100 Haushalte unserer Solidarischen Landwirtschaft her. Ohne Zwischenhändler, ohne Supermarkt, ohne lange Transportwege und ohne Verschwendung.

Im Jahr 1981 wurde der Hof von Christoph Poland übernommen, zunächst ohne große Produktionsabsichten. Schon ein Jahr später begann er im Nebenerwerb ostfriesische Milchschafe zu züchten und engagierte sich zudem im Zuchtverband dieser Rasse. Außerdem veranstaltet der Hof seit dem Jahr 1994 in der Zeit zwischen Mai und September jährlich 10 bis 12 Hofkonzerte. Die Palette der Künstler aus Jazz, Blues und Weltmusik ist sehr umfangreich.

In zweiter Generation erwuchs aus der Hobbylandwirtschaft des Vaters bei Markus Poland der Gedanke, einen im Haupterwerb geführten landwirtschaftlichen Betrieb aufbauen zu wollen. Dies jedoch gesund und langsam.

Schon während des Studiums der Agrarwirtschaft schaffte Markus sich die ersten Rinder an, pachtete Flächen dazu und baute sich eine Direktvermarktung von Gänsen, Enten und Rindfleisch auf. Nach vielen Erfahrungen in der handwerklichen Herstellung von Fleisch- und Milchprodukten stand für Markus fest, alle Produktionsabläufe von Anfang bis Ende in einer Hand zu behalten. Um die kleinbäuerlichen Strukturen und die Vielfältigkeit des Hofes jedoch aufrechterhalten zu können, entschied sich Markus mit Unterstützung von Jette Lahaine und Martin Meifert, aus dem landwirtschaftlichen Nebenerwerbsbetrieb eine solidarische Landwirtschaft zu gründen.

Seit 2017 sind Markus, Jette und Martin mit Unterstützung ihrer Familien und Freunden nun mit Ideen, viel Freude und Schaffenskraft dabei, den Hof neu zu gestalten. Mit ihrer Arbeit möchte die SolawiTrebbow dazu beitragen, dass Menschen aus der Region wieder mehr Verantwortung und Bewusstsein über ihre Ernährung erlangen und dafür regionale Wirtschaftskreisläufe aufbauen. Dies verstehen wir als einen Schritt hin zu einer solidarischen Lebensweise, die einen Beitrag für den Erhalt der Natur als lebensfördernden Organismus leistet. Sie bewahrt die Lebensgrundlage der nachkommenden Generationen und fördert damit auch die Ernährungssicherheit in ärmeren Ländern.

Unsere Kampagne zur Sicherung des Hofes 2018/19

2018 war unser Hof existenziell bedroht - doch durch die Unterstützung vieler Menschen während unserer Crowdinvest-Kampagne konnten wir 33 Hektar Ackerflächen und Wiesen und damit auch unseren Betrieb langfristig sichern. Die Kampagne ist weiter unten auf dieser Seite dokumentiert.

Du kannst weiterhin Anteile der Kulturland-Genossenschaft zeichnen - für die Finanzierung dieser und zukünftiger Landkäufe.

Solawi-Mitglied werden und aktuelle Veranstaltungen

Wenn Du Interesse hast, Mitglied unserer Solawi zu werden, findest du alle Informationen auf unserer Website. Auf der Facebook-Seite des Hofes findest Du aktuelle Informationen und Veranstaltungen.

Unser Kampagnenvideo

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Worum es geht

Seit Ausbruch der Weltfinanzkrise 2008 fliesst immer mehr Spekulationsgeld von außerlandwirtschaftlichen Investoren in Äcker, Grünland und Wald als sicheren Hafen für ihre Geldanlage. Als Folge haben sich die landwirtschaftlichen Bodenpreise in Deutschland alleine in den letzten 10 Jahren mehr als verdoppelt.
 
Heutige Hofübernahmen sind so häufig mit jahrzehntelanger Verschuldung verbunden oder finanziell untragbar. Obwohl Nachwuchs an motivierten, kompetenten Menschen in der Landwirtschaft vorhanden wäre, verfügen diese nicht über das notwendige Kapital, um Höfe und Land zu übernehmen. Bestehende Höfe stehen in einem unaufhörlichen finanziellen Überlebenskampf. Die Folge davon ist, dass immer weniger Menschen mit immer größeren Maschinen immer größere Flächen bewirtschaften. Soziale und ökologische Gedanken finden in dieser Art der Landwirtschaft keinen Platz.
 
Wenn Bauern sich selbst, ihre Tiere und Pflanzen und den Boden ausbeuten müssen, dann zahlen wir alle den Preis dafür, denn Landwirtschaft ist Gemeingut. Unser aller Gesundheit, individuell und als Gesellschaft, hängt daran, dass wir heute und für Generationen eine gesunde, vielfältige und handwerkliche Landwirtschaft betreiben.
 
Um der Spekulation mit landwirtschaftlichem Land Einhalt zu gebieten, wurde die Kulturland-Genossenschaft ins Leben gerufen. Über die Kulturland eG können KundInnen, BürgerInnen und Freunde gemeinschaftlich Eigentümer von Boden werden. Dieser Boden wird so dem Spekulationsmarkt entzogen und langfristig an ökologisch wirtschaftende und regional eingebundene Betriebe verpachtet.

2000 Quadratmeter für eine gesunde Ernährung

Für eine gesunde und ausgewogene Ernährung braucht jeder von uns 2.000 qm Landwirtschaftsfläche. Wäre es nicht schön zu wissen, was dort passiert, wer das Land bewirtschaftet, wie damit umgegangen wird? Die Kulturland-Genossenschaft ermöglicht es Dir, für Deine 2000 Quadratmeter – oder weniger, oder mehr – reale Verantwortung zu übernehmen. Ein Genossenschaftsanteil kostet 500 Euro und sichert so 500 qm langfristig für die Solawi Trebbow.

Dokumentation unserer Crowdinvest-Kampagne 2018/19

Die gesamte Fläche, welche die SoLaWi Trebbow bewirtschaftet, umfasst etwa 50 Hektar Acker- und Weideland. Davon gehören 17 ha der Familie Poland. Der Eigentümer von 33 Hektaren, also einem Großteil der Flächen, hatte sich entschieden, das Land zu verkaufen.
 
Bisher hatte der Hof nur sehr kurzfristige Nutzungsrechte ohne Aussichten auf Fördermittel für die 33 Hektar Land. So hatten wir keine Planungssicherheit und konnten auch nicht in den langfristigen Aufbau der Bodenfruchtbarkeit auf unseren (sehr!) kargen Böden investieren.

Die gesamten Gemüsebauflächen für die Solawi (3 Hektar) befand sich ebenfalls auf diesen 33 Hektar Land. Seit Januar 2018 wurde viel Zeit, Schweiß und Kapital in diese Flächen investiert, um eine vielfältige Gemüseproduktion zu ermöglichen. Falls das Land der Solawi Trebbow verloren gegangen wäre, hätte dies das Ende für den Gemüsebau auf dem Hof bedeut. Auch der größte Teil der Rinder hätte verkauft werden müssen. Unter diesen Voraussetzungen wäre es fraglich gewesen, ob die Solawi weiter hätte bestehen können.

Die Situation war für uns natürlich dramatisch, denn wir konnten uns den Kauf nicht leisten. Wir (Markus, Jette und Martin) hatten und haben aber auch kein Interesse daran, dass uns das Land gehört. Wir wollen es nur langfristig und nachhaltig bewirtschaften dürfen - für die Gemeinschaft. Und wir wünschen uns, das Land in Zukunft an die nächste Generation von qualifizierten, motivierten Menschen ohne Schulden weiter zu reichen. Genau das haben uns die Kulturland-Genossenschaft und die Unterstützer*innen unserer Kampagne durch ihr Engagement ermöglicht!

Die gesicherte Fläche

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Über die Kulturland-Genossenschaft

Die Kulturland eG ist eine Gemeinschaft von Bäuerinnen und Bauern und Bürgerinnen und Bürgern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, landwirtschaftliches Land aus der Spekulation zu befreien. Mit dem Geld aller Genossinnen und Genossen erwirbt die Kulturland eG landwirtschaftliche Flächen, um sie im Sinne einer modernen „Allmende“ langfristig zu sichern und zu günstigen Konditionen an Höfe, die ökologisch wirtschaften und sich darüber hinaus sozial öffnen und bewusst in ihre Region einbinden, zu verpachten.

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Stimmen aus der Gemeinschaft

Anchors
Grit Hoffmann
Mein Statement

Ich unterstütze gern gemeinnützige Organisationen, deren Arbeit ich wichtig finde durch Spenden. Hier habe ich nun die Möglichkeit, eine nachhaltige, naturgerechte Anbauform zu unterstützen und auch noch direkt etwas zurückzubekommen - das ist doch doppeltes Glück! :)

Grit Hoffmann
Kati
Mein Statement

Ich möchte den Boden schützen, auf dem wertvoller Bioanbau betrieben wird. Ich lebe in Hamburg, der LandKulturHof Klein Trebbow ist dadurch leider nicht in meiner Nähe, hat mich aber mit den Bildern und Videos der Personen total begeistert. Toll dass ihr euch so einsetzt! Statt Freude über Zinsen, die ich am Kapitalmarkt evtl. (minimal) bekommen würde, freue ich mich lieber darüber euch sinnvoll zu unterstützen.

Kati
Mein Statement

Ich freue mich, dass es so tolle Höfe gibt wie die SoLaWi Trebbow. Das macht Hoffnung für die Zukunft.

Thomas Rippel
Ich bin
Kulturland Genoss*in
Mein Statement

Ich möchte einen kleinen Beitrag gegen Bodenspekulation und Landgrapping leisten.

Mark Haeusler
Ich bin
Kulturland Genoss*in
Alex
Mein Statement

Mich hat der Gleichklang in Bild, Text und Videoeinblick zur nachhaltiger Landwirtschaft, kultureller Gemeinschaft und eigener individueller Sinnsuche angesprochen und mich dazu angeregt mit weiteren Menschen Euch zu unterstützen und selbst Mitsuchender zu sein.

Alex
Ich bin
Kulturland Genoss*in
Mein Statement

Ich komme nicht aus der Landwirtschaft und weiß doch seit frühester Kindheit wo unsere Nahrung herkommt...
Darum habe ich auch kein Verständnis, wenn plötzlich der Boden unter Renditeforderungen zu einer Ware gemacht wird!

Matthias Frank
Ich bin
Kulturland Genoss*in
Lutz Ahrens
Mein Statement

Super Idee! Unterstützungswürdig.

Lutz Ahrens
Ich bin
Mitbauer
Mein Statement

Ich finde es gut, dass derartige Projekte ins Leben gerufen werden und ich dies über verschiedene Wege unterstützen kann. Ich möchte im Rahmen meiner Möglichkeiten dazu beitragen, dass die Zerstörung der Erde gestoppt wird und kann mich nicht mit der Aussage vieler Menschen abfinden „Ich als einzelne Person kann eh nichts dagegen tun!“. Ich möchte das unsere Kinder in einer lebenswerten Welt aufwachsen und alte werden können. Auch sie müssen die Chance haben echte Natur in all ihren Facetten und Schönheiten erleben zu können.

Christian
Ich bin
Kulturland Genoss*in
Mein Statement

Ich habe interesse meinen Teil dazu bezutragen das das Land nicht einfach so verkauft wird und selber mein Fleisch und Gemüse daher bekomme wo auch meine eigenen Wurzeln sind. Ganz Klasse dieses Projekt.

Yvonne Klyk
Ich bin
Mitbauer
Angelika Rosenow
Mein Statement

Wir freuen uns , junge Menschen mit ihrenIdeen und Idealen unterstützen zu dürfen.
Es wird zu viel Geld für Unsinn ausgegeben.

Angelika Rosenow
Ich bin
Kulturland Genoss*in
Foto Ulla
Mein Statement

Es ist mir ein Anliegen, dass Lebensmittel nicht dem Profitstreben unterliegen und wir uns nicht weiter von Konzernen abhängig machen. Als langjähriges Mitglied einer SoLaWi-Gruppe schätze ich die Nähe zu den Produzent_innen und die Möglichkeit, diesen langfristig Entlastung zu bringen. Das schützt uns alle vor durch Existenzangst verursachten Missbrauch in der Produktion und ermöglicht eine verantwortungsvolle Landwirtschaft im Einklang mit der Natur.

Ulla Schweitzer
Ich bin
Kulturland Genoss*in
Inken
Mein Statement

STOP der Spekulation - auch mit Land - für eine solidarische, nachhaltige (Land-) Wirtschaft

Inken
Ich bin
Kulturland Genoss*in
Bianca Schulz
Mein Statement

Es ist mir eine Freude die biologische Landwirtschaft in meiner Region zu unterstützen.

Bianca Schulz
Ich bin
Kulturland Genoss*in
Christian Grossmann
Mein Statement

Nur mit ökologischer und nachhaltiger Landwirtschaft, die auf intensiv bewirtschaftete Monokulturen verzichtet und nicht der Profitmaximierung folgt, sondern in die Breite Lebensmittel produziert und an Diversifizierung interessiert ist, wird eine langfristige Existenz von uns Menschen und unseren tierischen und pflanzlichen Mitgeschöpfen möglich sein. Der Artenrückgang (z.B. Insekten um 75% gegenüber Ende des 19.Jahrhunderts) hat ein solches Ausmaß angenommen, daß die ökologische Landwirtschaft, wie ihr sie in Klein Trebbow betreibt, ohne Alternative ist.

Christian Grossmann
Ich bin
Kulturland Genoss*in
Betti
Mein Statement

...weniger reden - mehr TUN : )

Betti
Ich bin
Kulturland Genoss*in
Andrea
Mein Statement

Für unsere Zukunft muss landwirtschaftliches Land ökologisch und möglichst kleinbäuerlich bewirtschaftet werden!

Andrea
Ich bin
Kulturland Genoss*in
Edita Noth
Mein Statement

Ich finde gut, dass ich mit meinem Genossenschaftsanteil einen Beitrag leisten kann, regionale kleinbäuerliche ökologische Landwirtschaft und Tierhaltung zu unterstützen und so zu einer zukunftsfähigen Landwirtschaft beitrage. Einer Landwirtschaft und Tierhaltung, die nicht nur auf finanzielle Gewinnmaximierung, egal um welchen Preis für Mensch, Tier und Umwelt ausgerichtet ist, sondern versucht im Einklang mit der Natur zu wirtschaften und unsere Umwelt lebensfähig zu erhalten.

Edita Noth
Ich bin
Mitbauer
Gerald Erdmann
Mein Statement

Es ist schön zu sehen, dass es solch tolle Initiativen gibt, davon brauchen wir mehr. Auch wenn man glauben mag, dass es nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist, kann es ein Beginn des lang erhofften Regens sein. Daher möchte ich aus der Ferne als neuer Kulturland Genosse auch dabei sein.

Gerald Erdmann
Ich bin
Kulturland Genoss*in
Mein Statement

Ich bin überzeugt davon, dass eine nachhaltigere Landwirtschaftauf allen Ebenen wegweisend für den Umweltschutz ist.

Janna
Ich bin
Mitbauer
René Piesker
Mein Statement

50% der Fläche der Bundesrepublik ist landwirtschaftliche Nutzfläche. Die intensive Landwirtschaft ist Hauptverursacher für die Belastung des Bodens und des Wasser mit Nitrat, für die Produktion des klimaaktiven Gases Methan und für das Artensterben durch den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln und die Ausräumung der Kulturlandschaften. Der LandKulturHof Klein Trebbow wirtschaftet nach ökologischen Grundsätzen und leistet damit seinen Beitrag für den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen und die Artenvielfalt.

René Piesker
Ich bin
Kulturland Genoss*in
Rica Drischner-Kapp
Mein Statement

Ich finde es sehr wichtig, Boden nicht zum Spekulationsobjekt werden zu lassen .Und wenn dann noch BIO angebaut wird , um so besser.

Rica Drischner-Kapp
Ich bin
Kulturland Genoss*in
Carsten Reinsberg
Mein Statement

Wir finden die Möglichkeit toll, Produkte direkt vom naheliegenden und bekannten Hof zu beziehen und damit auch ein kleines Stück in dieRegion zu investieren.

Carsten Reinsberg
Ich bin
Mitbauer
Urte
Mein Statement

Danke für die liebevolle Zuwendung zu unserer Erde. Wie gut Ihr das macht!

Urte
Ich bin
Kulturland Genoss*in
Danielle Schmidt
Mein Statement

Ich wurde gern mitmachen da ich Selbst in bei der Solawi Birkenhof (in Darmstadt) Teilnehmerin bin. Ich bin mit dieser Konzept schon sehr begeistert und wurde die Ausbreitung unterstützen. Solche Arbeit ist sehr wichtig für unsere Planet.

Danielle Schmidt
Ich bin
Kulturland Genoss*in
Mein Statement

Ich finde es fabelhaft, dass es junge Menschen gibt die Landwirtschaft mit so viel Leidenschaft praktizieren. <3

Thomas R
Ich bin
Kulturland Genoss*in
Thomas und Adriana Kriszun
Mein Statement

Wir möchten den Einfluss multinationaler Konzerne in der Gesellschaft begrenzen und regionale Initiativen stärken. Landwirtschaft muss eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe werden, besonders in Zeiten des Klimawandels und der Überbetonung kapitalistischer Interessen. Dafür lohnt ein Engagement!

Thomas und Adriana Kriszun
Ich bin
Mitbauer
Sabine Hunger
Mein Statement

Weil es für mich ein Schritt in Richtung Gemeinwohl-Ökonomie ist und weil so gemeinschaftlich viel bewirkt werden kann.

Sabine Hunger
Ich bin
Mitbauer
Schuch, Anne Barbara
Mein Statement

Hochachtung vor Eurem Engagement! Ich würde gern Eure weiter Arbeit unterstützen. Lieben Gruß aus Thüringen

Schuch, Anne Barbara
Ich bin
Kulturland Genoss*in
ronny
Mein Statement

ich finde es ist ein tolles Projekt! so bekommt man die Möglichkeit an gute regionale Produkte zu kommen und tut auch etwas für unsre Umwelt.

ronny
Ich bin
Mitbauer
Mein Statement

Für mich ist die SoLaWi ein wundervolles Beispiel dafür, wie ein nachhaltiges Leben und Miteinander auf dieser Erde möglich ist...
Die Natur braucht Zeit und viel Hingabe. Ich kenne das wundervolle Team der SoLaWi Trebbow persönlich und mir geht jedes mal das Herz auf, wenn ich sie vor Ort treffe.

albrecht schuch
Ich bin
Kulturland Genoss*in
Andrea Gaube
Mein Statement

Ich bin beeindruckt von dem Engagement und dem Sachverstand, mit dem die jungen Menschen an diesem Ort sehr wichtige ökologische Leistungen vollbringen, die für uns alle so wichtig sind. Hier wird ein Stück Lebensraum nicht nur gerttet sondern auch der Bodenwert für eine langfristige effektive Nutzung verbessert. Darum werde ich den Hof unterstützen.

Andrea Gaube
Ich bin
Kulturland Genoss*in
Sophie Köpke
Mein Statement

<3

Sophie Köpke
Ich bin
Mitbauer
ulrike ist begeistert vom solawi-gedanken
Mein Statement

Bin begeisterte solawi-mitbäuerin und will unbedingt dazubeitragen, landwirtschaft und landwirtschaftliche flächen für landwirte und nicht für konzerne zu erhalten

ulrike wolf
Ich bin
Mitbauer
Ute
Mein Statement

Ich möchte einen achtsamen Umgang mit Natur und die Erzeugung gesunder Lebensmittel unterstützen.

Ute
Ich bin
Kulturland Genoss*in
Mein Statement

Klasse Projekt - macht Lust mitzumachen und einen Beitrag zu einer bäuerlichen und ökologischeren Landwirtschaft zu leisten.

Christoph Bautz
Ich bin
Kulturland Genoss*in
Vivian
Mein Statement

Ökologisch, regional, saisonal- was will man mehr, um leckeres Essen auf dem Tisch zu haben und etwas Gutes zu tun. Meinen ökologischen Fußabdruck werde ich auf jeden Fall - trotz vollem Magen - verringern.

Vivian
Ich bin
Mitbauer
Ulrike Wolf, Portrait
Mein Statement

“Ich war immer auf der suche nach frischem Gemüse. Und das bekomme ich hier wunderbar, biomässig, alles wunderbar. Und ich unterstütze unheimlich gerne diese jungen Leute.”

Ulrike Wolf
Ich bin
Mitbauer
Heidrun Pergande
Mein Statement

“Ich war von der ersten Minute an so beeindruckt was diese drei jungen Menschen auf sdie Beine gestellt haben und mit welch einem Elan sie da ran gehen, dass ich gesagt habe  - ok, da bin ich von Anfang an dabei.”

Heidrun Pergande
Ich bin
Mitbauer
Detmar Krause Portrait
Mein Statement

“Beim Fleisch finde ich es noch viel wichtiger zu wissen wie die Tiere gelebt haben und wie sie geschlachtet wurden…  hier kann ich das sehen.”

Detmar Krause
Ich bin
Mitbauer
Martin Störing Portrait
Mein Statement

“Wir sind seit beginn an dabei, weil wir von der Idee dieser SoLaWi überzeugt sind. Wir möchten gerne wissen wo die Produkte die wir verzehren als Familie her kommen.”

Martin Störing
Ich bin
Mitbauer

Presse 

Anchors
Logo neues deutschland
"Wir klauen niemandem etwas"

Die 2014 entstandene Kulturland Genossenschaft mit Sitz im niedersächsischen Hitzacker will Agrarland aus der Spekulation befreien. Dafür erwirbt Kulturland eG Flächen und verpachtetsie zu günstigen Konditionen an Höfe, die ökologisch wirtschaften und sich darüber hinaus sozial in ihrer Region einbringen. Eine moderne Form der »Allmende«

Nordkurier Logo
Solidarische Landwirtschaft nimmt jetzt Fahrt auf

“Eine Gärtnerin und zwei Landwirte haben für ihr neues Erzeugerkonzept (solidarische Landwirtschaft) viele Mitbauern gefunden.” Nordkurier 18.11.2018

Blitz Zeitung Logo
SoLaWi! - SoLa was?

“Wen der Untergang kleinbäuerlicher Existenzen nichts angeht, für wen Kreislaufwirtschaft nur am Pfandautomat ein Begriff ist oder wer mit dem Verdrängen traditioneller Obst- und Gemüsesorten durch aktuelle Hochzüchtungen kein Problem hat, der war am 23. Juni garantiert auch nicht beim Tag des offenen Trebbow-Hofes.” Blitz 03.07.18

Nordkurier Logo
Karger Boden, mutige Bauern

“Alles wird biologisch produziert. Auch die Samen kommen nur in Bioqualität zum Einsatz.” Nordkurier, Strelitzer Zeitung 06.04.2018

Nordkurier Logo
SoLaWi - So heißt Landwirtschaft in Klein Trebbow

“Durch die verkauften Ernteanteile werden die Gehälter der Landwirte und die Kosten für Saatgut, Gerätschaften und mehr gesichert.” Nordkurier 16.01.2018

Nordkurier Logo
Junge Landwirte gehen neue Wege

“Zwei Landwirte und eine Gärtnerin wurden in Klein Trebbow zu Landwirtschaftspionieren. Sie gründen eine Form der Vertragslandwirtschaft, die es in der Region bisher nicht gibt: die Solidarische Landwirtschaft Klein Trebbow. Dabei tragen mehrere Haushalte die Kosten eines landwirtschaftlichen Betriebes.” Nordkurier, Strelitzer Zeitung 03.01.2018

Nordkurier Logo
Nächste Runde für die solidarische Landwirtschaft eingeläutet

“Das System SoLaWi funktioniert mit der Vergabe von Ernteanteilen. Eine bestimmte Anzahl von Haushalten schließt sich demnach der SoLaWi an und garantiert die Abnahme der Produkte. Für Fleisch, Molkereiprodukte und Gemüse werden diese Anteile angeboten.” Nordkurier 11.11.2017

Nordkurier Logo
Geht ihr Rezept für eine neue Landwirtschaft auf?

“Wer monatlich 70 Euro zahlt, dem werden 18 Kilogramm Fleisch und Wurst vom Rind, 18 Kilogramm Fleisch und Wurst vom Schwein, drei Kilogramm Fleisch und Wurst vom Schaf garantiert und eine Ente und eine Gans sichern den Festtagsbraten.” Nordkurier, Strelitzer Zeitung 04.11.2017

Nordkurier Logo
SoLaWi richtet sich in Klein Trebbow ein

“Eine Erzeugergemeinschaft, bei der jeder mitmachen kann, der Interesse an kleinbäuerlichen Strukturen, hochwertigen Lebensmitteln aus der Region und Umweltschutz hat.” Nordkurier, Strelitzer Zeitung 27.09.2017

Fragen und Antworten

Anchors

LandKulturHof Anteile an der Kulturland-Genossenschaft

Fragen und Antworten zur Kulturland-Genossenschaft (Allgemeines, Mitgliedschaften, Spenden)

SoLaWi Mitgliedschaft am LandKultuturHof Klein Trebbow

Wie lange dauert eine Mitgliedschaft?

Die Mitgliedschaft beträgt 1 Jahr. Weitere Infos findest du in der FAQ auf der Website der Solawi Trebbow.

Was ist eine solidarische/gemeinschaftsgetragene Landwirtschaft (SoLaWi)?

Wir und Du, Du und Deine Familie, Du und Deine Freunde und alle die Lust auf natürliche und regionale Erzeugnisse haben, gehen in Zukunft weniger in den Supermarkt.

Bei der solidarischen Landwirtschaft bezahlen Verbraucher nicht die einzelnen Erzeugnisse, sondern sie tragen über einen monatlich festen Beitrag gemeinsam die Kosten des landwirtschaftlichen Betriebs. Der Hof hat dadurch ein gesichertes Einkommen und Planungssicherheit.

Produzenten und Verbraucher begegnen sich so direkt und werden zu einer Gemeinschaft. Verbraucher werden zu Mitbauern und erhalten im Gegenzug Einblick und Einfluss auf die Produktion und der Hof kann unabhängig von Marktbedingungen die Landwirtschaft nachhaltig und fruchtbar gestalten.

 

Welche Produkte bietet der Hof an?

Einen Eindruck von unseren Produkten - Gemüse, Fleisch und Milchprodukte - bekommst du auf unserer Website. Klicke hier einfach die verschiedenen Symbole auf der Startseite an.

 

Muss ich am Hof mitarbeiten?

Nein. Jeder kann, keiner muss. Unsere Mitbäurerinnen und Mitbauern sind jedoch herzlich zu Arbeitseinsätzen an sogenannten “Mitmachtagen” eingeladen. Weiterhin kann die SoLaWi durch Sachspenden, bei der Organisation von Veranstaltungen oder durch ein Ehrenamt unterstützt werden. Mehr Infos dazu gibt es auf unserer Website.

Wo kann ich meine Bestellung abholen?

Dazu findest du aktuelle Informationen auf unserer Website.

Wie viel kostet eine Mitgliedschaft?

Im Sinne der solidarischen Landwirtschaft bezahlst Du mit Deinem monatlichen Beitrag nicht die einzelnen Produkte, sondern die landwirtschaftliche Tätigkeit an sich und gewährleistest damit, dass alle am Hof eine Planungssicherheit haben und so wirtschaften können, dass es allen Beteiligten - dem Boden, den Pflanzen, den Tieren und den Menschen - gegenüber fair und ehrlich ist.

Für 2020 gibt es ein Merkblatt auf unserer Website.

 

LandKulturHof Klein Trebbow

Kann sich Deutschland oder gar die Welt mit so einer Art der Landwirtschaft überhaupt ernähren?

Zwei Drittel der Ackerfläche Deutschlands wird heute für die Produktion von Biogas und Futtermittel für Tiere gebraucht. Lediglich ein Drittel wird genutzt, um direkt Nahrungsmittel für Menschen zu produzieren. Dazu kommt, dass in der konventionellen Produktion mehr als ein Drittel der Nahrungsmittel auf dem Feld liegen gelassen werden, weil diese nicht den Standards der industriellen Nahrungsmittelkette entsprechen. Dies ist eine enorme Vergeudung von wertvollen Nahrungsmitteln.

Die SoLaWi Trebbow hingegen produziert direkt für ihre Mitbauern, die gerne auch mal eine krumme Gurke essen.

Berechnungen von anderen biologisch wirtschaftenden SoLaWis haben klar gezeigt, dass, obwohl die Mengenerträge pro Hektar weit niedriger sind als jene der konventionellen Produktion, trotzdem mehr Menschen ernährt werden könnten, wenn die gesamte Landwirtschaft auf diese Art und Weise produzieren würde. Für die Solawi-Luzernenhof haben wir das einmal durchgerechnet (in den FAQ).

Weltweit produzieren über 500 Million Kleinbauern immer noch 80% der Nahrungsmittel weltweit. der Weltbevölkerung, darum wird der kleinbäuerlichen Landwirtschaft ein hoher Stellenwert gegeben, auch im Weltagrarbericht der Vereinten Nationen.¹
Auf der anderen Seite werden weltweit über 90% des Sojas und über 50% des Getreides als Tierfutter angebaut, wertvolles Ackerland wird mit hochwertigen Pflanzen bestellt, die dann verfüttert werden, um mit einem Bruchteil der Kalorien vom Menschen gegessen zu werden.
Und nicht zuletzt: aktuell werden Lebensmittel für etwas 12 milliarden Menschen produziert, durch unser Wirtschaftssystem landet davon sehr viel auf dem Müll.

¹ "The State of Food and Agriculture 2014 | FAO | Food and Agriculture ...." http://www.fao.org/publications/sofa/2014/en/. Accessed 17 Sep. 2018.

Wie sind die gesamten Eigentumsverhältnisse am Hof geregelt?

Die gesamte Fläche, die der Hof bewirtschaftet, umfasst 50 Hektar Wiesen und Äcker.
Die Familie Poland ist Eigentümerin von 17 Hektar dieser Flächen.

Der Eigentümer von 33 Hektar Land ist ein landwirtschaftlicher Investor. Ihm gehört auch noch anderes Land in der Region und er hat sich entschieden, dass er die größtmögliche Rendite aus diesem Land herausholen will. Konkret heisst das, dass er auf nächstes Jahr sein gesamtes Land an eine andere Person verpachten möchte, außer das Land kann von ihm abgekauft werden.

Bisher hatte der Hof nur sehr kurzfristige Nutzungsrechte ohne Aussichten auf Fördermittel für die 33 Hektar Land. So hatten wir keine Planungssicherheit und konnten auch nicht in den langfristigen Aufbau der Bodenfruchtbarkeit auf unseren (sehr!) kargen Böden investieren.

Die gesamten Gemüsebauflächen für die SoLaWi (3 Hektar) befinden sich ebenfalls auf diesen 33 Hektar Land. Es wurde viel Zeit und auch Kapital in diese Flächen investiert, um eine vielfältige Gemüseproduktion zu ermöglichen. Würde dieses Land für di.e. SoLaWi Trebbow verloren gehen, dann würde dies auch das Ende für den Gemüsebau auf dem Hof bedeuten.

Der grösste Teil der Rinder müsste ebenfalls verkauft werden. Unter diesen Voraussetzungen wäre es fraglich, ob die SoLaWi weiter bestehen könnte.

Mit der Kulturland eG wird das Land nun langfristig für die SoLaWi Trebbow gesichert. Es wird eine eigens gegründeten Kommanditgesellschaft Eigentümerin von diesen 33 Hektar Land. An dieser Kommanditgesellschaft sind zwei Parteien beteiligt, nämlich der Verein LandKulturHof e.V. Trebbow, der die Solawi betreibt, und zum anderen die Kulturland eG. Beide Parteien haben ein Vetorecht und Entscheidungen können nur im Konsens getroffen werden.

Der Verein LandKulturHof e.V. ist Komplementär (geschäftsführende Partei) in der Kommanditgesellschaft und die Kulturland eG macht den Kommanditisten aus - sie bringt das gesamte Kapital ein.

Das Land wird von der Kommanditgesellschaft langfristig an den LandKulturHof e.V. bzw. die Solawi Trebbow verpachtet unter der Bedingung, dass das Land ökologisch (mindestens EU Bio) bewirtschaftet wird und der Hof sich zudem sozial engagiert (z.B. SoLaWi, Direktvermarktung, Arbeit mit Schulklassen oder Menschen mit Behinderung, Hofführungen). Solange diese Bedingungen erfüllt sind, steht das Land der SoLaWi Trebbow nach eigenem Ermessen langfristig zur Verfügung.

Sollte die Kulturland eG die Flächen jemals verkaufen müssen, besteht für die SoLaWi Trebbow ein Vorkaufsrecht auf das Land zum ursprünglichen Kaufpreis. Somit kann die Kulturland eG sich niemals an der Wertsteigerung vom Land (Verkehrswert) bereichern und die SoLaWi Trebbow hat in jedem Fall die Sicherheit das Land nicht mehr zu verlieren.

Wie kann der die SoLaWi Trebbow sicherstellen, dass keine Überschüsse entstehen?

Wir produzieren nur so viel wie Ernteanteile vergeben sind und verteilen die gesamte Ernte unter allen Mitbäuerinnen und Mitabuern. Sollte dennoch etwas übrig bleiben, wird es entweder erneut eingelagert oder über eine Direktvermarktung an befreundete Betriebe (z.B. Kachelofenfabrik Neustrelitz) bzw. Einzelkunden verkauft. Diese Einnahmen fließen so natürlich wieder in die Produktion der SoLaWi Trebbow.

Warum hält der Hof Tiere?

Der Hof befindet sich in einer Region mit den kargsten Böden in ganz Deutschland. Ein großer Teil der Flächen ist nicht tauglich für den Ackerbau und kann im Einklang mit der Natur lediglich extensiv als Weidefläche genutzt werden. Auf diese Situation stellte sich Markus Poland schon 2006 mit der Anschaffung von Hochlandrindern ein, welche durch ihre Genügsamkeit hervorragend für die extensive Mutterkuhhaltung geeignet sind.
 
Um die Flächen so wirtschaftlich wie möglich nutzen zu können, war die Anschaffung von Milchschafen, deren Milch auf dem Hof veredelt wird, eine weitere Möglichkeit die Wertschöpfungskette zu steigern. Die aus der Milchproduktion abfallende Molke ist wiederum ein hochwertiges Schweinfutter. Weiterhin eignet sich der Speck des Anglersattelschweines als Geschmacksträger zur Aufwertung der Wursterzeugnisse von Rind und Lamm. Durch die Haltung von Enten und Gänsen, sowie Milchschafen fällt außerdem Mist an, der für den Gemüseanbau von großer Bedeutung ist. So entsteht ein symbiotischer Prozess im Einklang mit der Natur.

Wer sind die Menschen die an der SoLaWi Trebbow arbeiten?

Du kannst unser Team kennenlernen - indem Du einfach auf unserer Website das Symbol "Über uns" (die beiden Strichmännchen) anklickst.

Bilder von unserem Hof

Kontakt