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⌾ Kommune Schafhof

Kommune Schafhof möglich machen - Wir geben einem Schwarzwaldhof eine Perspektive
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Wir stellen uns vor

 

Als Gruppe von kleinen und großen Menschen leben wir auf dem Schafhof in der Nähe von Freiburg. Dort organisieren wir unser Leben und Arbeiten gemeinschaftlich als politische Kommune. Seit drei Jahren verwirklichen wir schon erfolgreich und mit viel Zuspruch unsere Vision eines offenen und lebendigen Ortes.

Bild
Schafhof Gruppenfoto

 

Unser Betrieb und unsere Ziele


Seit den 90er Jahren wird der Schafhof als ökologisch zertifizierter Betrieb geführt. Die Betriebsflächen befinden sich in Mittelgebirgslage und beinhalten 60 ha Dauergrünland und 25 ha Wald. Wir betreiben die Landwirtschaft auf dem Schafhof in Form eines Kollektivs. Gemeinsam entwickeln wir den bestehenden Betrieb weiter, um eine regenerative und zukunftsfähige Landwirtschaft auf dem Hof zu etablieren. Das bedeutet für uns in Zeiten der Klimakrise auf Systeme hinzuarbeiten, die nachhaltig Bestand haben. Dazu gehören der Ausbau von Agroforstsystemen, die Etablierung eines ausgeklügelten Weidemanagements und intelligente Wassernutzungskonzepte. Weiterhin ist es für uns von großer Bedeutung Naturschutzziele und Landwirtschaft als Symbiose zu betrachten und einen Beitrag zur Erhaltung von Biodiversität zu leisten.

Unsere Betriebsschwerpunkte sind Mutterkuhhaltung, Streuobst, Pferdepension, Schafhaltung zur Landschaftspflege und die Haltung von Zweinutzungshühnern im Mobilstall. Wir wirtschaften nach Bioland-Richtlinien und produzieren dabei hochwertige und leckere Lebensmittel, die wir direkt und regional vermarkten.

 
Schafhof Luftaufnahme
  
  
Schafhof Kühe Weide

Die Idee der Kommune

Eingebettet ist die kollektive Betriebsführung in die „Kommune Schafhof“. Durch unser Zusammenleben als Kommune realisieren wir eine kooperative und kreative Nutzung des Schafhofs. Auf Basis eines solidarischen Miteinanders wollen wir eine sozial verträgliche Landwirtschaft  realisieren, um so einen Beitrag für die Belebung des ländlichen Raumes zu leisten. Dabei ist es uns wichtig einen offenen Ort zu gestalten, der sowohl im direkten Austausch mit den Dorfstrukturen als auch mit städtischen Initiativen aus Freiburg steht.

 
Schafhof Solidarity
 
  
Schafhof zu Tisch

Fit für die Zukunft

Gemeinsam mit der Kulturlandgenossenschaft sollen die gesamten Flächen des Schafhofs in eine gemeinwohlorientierte und entprivatisierte Form überführt werden. So kann der Schahof langfristig als selbstverwalteter und lebendiger Ort gestaltet werden. Hierdurch wird das dauerhafte Fortbestehen und die Weiterentwicklung einer vielfältigen und kleinbäuerlichen Landwirtschaft gesichert.

Schafhof Garten
Schafhof Schafe

Worum es geht

Seit Ausbruch der Weltfinanzkrise 2008 fließt immer mehr Spekulationsgeld von außerlandwirtschaftlichen Investoren in Äcker, Grünland und Wald als sicheren Hafen für ihre Geldanlage. Als Folge haben sich die landwirtschaftlichen Bodenpreise in Deutschland alleine in den letzten 10 Jahren mehr als verdoppelt. 

Heutige Hofübernahmen sind so häufig mit jahrzehntelanger Verschuldung verbunden oder finanziell untragbar. Obwohl Nachwuchs an motivierten, kompetenten Menschen in der Landwirtschaft vorhanden wäre, verfügen diese nicht über das notwendige Kapital, um Höfe und Land zu übernehmen. Bestehende Höfe stehen in einem unaufhörlichen finanziellen Überlebenskampf. Die Folge davon ist, dass immer weniger Menschen mit immer größeren Maschinen immer größere Flächen bewirtschaften. Soziale und ökologische Gedanken finden in dieser Art der Landwirtschaft keinen Platz. 

Wenn Bäuerinnen und Bauern sich selbst, ihre Tiere und Pflanzen und den Boden ausbeuten müssen, dann zahlen wir alle den Preis dafür, denn Landwirtschaft ist Gemeingut. Unser aller Gesundheit, individuell und als Gesellschaft, hängt daran, dass wir heute und für Generationen eine gesunde, vielfältige und handwerkliche Landwirtschaft betreiben. 

Um der Spekulation mit landwirtschaftlichem Land Einhalt zu gebieten, wurde die Kulturland-Genossenschaft ins Leben gerufen. Über die Kulturland eG können Kundïnnen, Bürgerïnnen und Freunde gemeinschaftlich Eigentümerïnnen von Boden werden. Dieser Boden wird so dem Spekulationsmarkt entzogen und langfristig an ökologisch wirtschaftende und regional eingebundene Betriebe verpachtet.

2000 Quadratmeter für eine gesunde Ernährung

Für eine gesunde und ausgewogene Ernährung braucht jeder von uns 2.000 qm Landwirtschaftsfläche. Wäre es nicht schön zu wissen, was dort passiert, wer das Land bewirtschaftet, wie damit umgegangen wird?

Die Kulturland-Genossenschaft ermöglicht es Dir, für Deine 2000 Quadratmeter – oder weniger, oder mehr – reale Verantwortung zu übernehmen. Ein Genossenschaftsanteil kostet 500 Euro und sichert so 500 qm langfristig für den Arche-Wilhelminenhof. Um “Deine” 2000 Quadratmeter zu sichern müsstest du 4 Anteile erwerben. Aber gern auch mehr: für Deine Kinder, Eltern, Freunde...

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Über die Kulturland Genossenschaft

Die Kulturland eG ist eine Gemeinschaft von Bäuerinnen und Bauern und Bürgerinnen und Bürgern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, landwirtschaftliches Land aus der Spekulation zu befreien. Mit dem Geld aller Genossinnen und Genossen erwirbt die Kulturland eG landwirtschaftliche Flächen, um sie im Sinne einer modernen „Allmende“ langfristig zu sichern und zu günstigen Konditionen an Höfe, die ökologisch wirtschaften und sich darüber hinaus sozial öffnen und bewusst in ihre Region einbinden, zu verpachten.

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