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⌾ Stolze Kuh

wesensgemäße, regenerative Tierhaltung mit Naturschutz-Idealen
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Wir können endlich die Biotope erschaffen, von denen wir schon immer träumen!
35 Hektar Land für unseren eigenen Hof

Der Hof Stolze Kuh ist zur Zeit noch sehr zerstreut. Aufgrund der Landgrabbing-Situation haben wir vor 7 Jahren alles an Fläche gepachtet, was wir bekommen konnten. Um alle Flächen zu besuchen, müssten wir 2 Stunden Auto fahren, so weit sind sie voneinander entfernt. Ende 2021 wurde uns ein 4-Seiten-Hof mit 70 Hektar Land nah an Berlin angeboten und mit der Kulturland Genossenschaft konnten wir ihn tatsächlich kaufen! Immer noch unglaublich! Nun haben wir mit euch Zeit, um die Finanzen wieder ins Gleichgewicht zu bringen. 

Das Herz unserer Landwirtschaft ist die wesensgemäße Landwirtschaft. Sie zeigt sich durch 40 Kühe alter, zum Teil vom Aussterben bedrohter Zweinutzungs-Rassen (Angler Rotvieh alter Zuchtrichtung und Allgäuer Braunvieh), für deren bäuerliche Zucht wir uns einsetzen. Diese Kühe werden selbstverständlich von unseren eigenen Zuchtbullen gedeckt und sie dürfen ihre Kälber aufziehen, leider sonst eine absolute Seltenheit im Milchvieh-Bereich. Nur 100 Betriebe in Deutschland trauen sich das. Sie leben ganzjährig auf der Weide, sind also sehr robust und gut zu Fuß – sie müssen sich ja ihr Futter täglich selbst pflücken – und natürlich behalten sie ihre Hörner. 4 Arbeitspferde mit Fohlen und ein Hütehund gehören auch zur Weidehaltung.

Kühe auf Weide
Anja mit Kühen

 

Durch die Arbeit im Nationalpark Unteres Odertal, die wir auch fortführen werden, sind wir sehr geübt, mit der Natur im Einklang zu wirtschaften und auch Rücksicht auf sensible Lebewesen zu nehmen. 

Zusammen mit der Kulturland-Genossenschaft konnten wir 35 Hektar sichern, insgesamt 70 Hektar kaufen. Da wir bisher nur auf Pachtland wirtschaften, waren unserem Idealismus bezüglich der Gestaltung der Landschaft Grenzen gesetzt. Nun dürfen wir bald endlich Baumstreifen (Agroforst) und Hecken pflanzen, Wasserrückhaltebecken als Teiche anlegen und freier regenerativ beweiden. Die Zeit, wo diese Fläche weiter zur Wüste gemacht wird, wird ab Oktober 2023 vorbei sein. Ab dem Zeitpunkt dürfen wir sie gestalten.

Wir werden mit eurer Unterstützung auch in dieser Region ein Zeichen des Wandels setzen. 

Werde Mitglied der Kulturland-Genossenschaft und hilf mit, den Landkauf zu finanzieren.

 

Über den Hof Stolze Kuh, die Bildungsarbeit und das dörfliche Engagement

Wir, Janusz und Anja, sind studierte Öko-Bauern und wir haben in Stolzenhagen 2015 mit Kuh-Anteilen und Crowdfunding begonnen, mit unseren beiden kleinen Kindern eine Käserei gebaut und die Herde wachsen lassen. Wir melken auf der Weide, verarbeiten alles selbst, lassen alle zwei Wochen ein Rind auf der Weide schießen, bauen alte Getreidesorten an und vermarkten die ganze Produktvielfalt direkt. 

Weil wir keine finanziellen Rücklagen hatten und es trotzdem geschafft haben, begleiten wir inzwischen auch Junglandwirt*innen und unterstützen bei der Hofgründung und -entwicklung. Anja als Mentorin und Janusz im Bündnis Junge Landwirtschaft.

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 Anja und Janusz Hradetzky

Der Hof Stolze Kuh liegt bisher in Stolzenhagen an der Oder, nordöstlich von Berlin an der polnischen Grenze, weil die Pachtflächen dort im Umkreis von 20 Kilometern liegen. Wegendorf ist 50 Kilometer näher an Berlin dran. In 40 Minuten können wir dann in Berlin sein, wo wir Menschen, die unsere Ideale teilen und diese wertschätzen können, direkt beliefern. Diese Menschen können dann auch mit der Bahn viel leichter zu uns auf dem Hof kommen, denn Bildungsarbeit und Aufklärung über die ganzheitlichen Zusammenhänge der Natur und unserem Essen liegen uns sehr am Herzen. Als Demonstrationsbetrieb Ökologischer Landbau haben wir jeden Monat Schulklassen, Kindergartengruppen und Interessierte mit auf der Weide, denn nur so wird der Effekt, den Landwirtschaft haben kann, unserer Meinung nach mit allen Sinnen erfahrbar. 

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Menschen zu besuch auf dem Hof

Für die Attraktivität des Landlebens haben wir einen Selbstbedienungsladen gebaut, wir gründen gerade die zweite Dorfschule mit und wir sind auch sonst immer engagiert bei allerlei Veranstaltungen dabei. 

Auf unserer Webseite stolzekuh.de kannst Du dich für den Infobrief anmelden, um die aktuellen Neuigkeiten nicht zu verpassen. Im shop.stolzekuh.de gibt es unsere Leckereien.

Die Flächen

In der Karte sind die Flächen, die wir zusammen mit der Kulturland-Genossenschaft gekauft haben, gelb markiert.

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Stimmen unserer Unterstützerïnnen

 

Anchors
Mein Statement

Philip Meier ist assoziierter Doktorand am HIIG und verantwortlich für Business Operations und Partnerschaften beim Berliner Technologie-Startup Peregrine Technologies. Außerdem ist er seit 2018 Doktorand am Institute for Electronic Business (IEB). Im Rahmen seiner Dissertation beschäftigt sich Philip mit der Governance und Geschäftsmodellentwicklung digitaler Plattformen in B2B-Märkten. Vor seiner Forschung am IEB & HIIG sammelte Philip praktische Erfahrungen in der Abteilung Konzerndigitalisierung bei Volkswagen in Wolfsburg.

Philip Meier
Jutta Klasen
Mein Statement

Gemeinsam für eine nachhaltige Landwirtschaft

Jutta Klasen
Anette
Mein Statement

Euer Konzept und euer Engagement überzeugen.

Anette
Viola K.
Mein Statement

für die Zukunft der Menschen und Tiere

Viola K.
Regina Stolzenberg
Mein Statement

Alles Gute für den Umzug

Regina Stolzenberg
Claudia Sonderhoff
Mein Statement

Nachhaltiges Wirtschaften ist unser aller Verantwortung!

Claudia Sonderhoff
Christian Schmidt
Mein Statement

Wünsche viel Erfolg!

Christian Schmidt

Worum es geht

Seit Ausbruch der Weltfinanzkrise 2008 fließt immer mehr Spekulationsgeld von außerlandwirtschaftlichen Investoren in Äcker, Grünland und Wald als sicheren Hafen für ihre Geldanlage. Als Folge haben sich die landwirtschaftlichen Bodenpreise in Deutschland alleine in den letzten 10 Jahren mehr als verdoppelt. 

Heutige Hofübernahmen sind so häufig mit jahrzehntelanger Verschuldung verbunden oder finanziell untragbar. Obwohl Nachwuchs an motivierten, kompetenten Menschen in der Landwirtschaft vorhanden wäre, verfügen diese nicht über das notwendige Kapital, um Höfe und Land zu übernehmen. Bestehende Höfe stehen in einem unaufhörlichen finanziellen Überlebenskampf. Die Folge davon ist, dass immer weniger Menschen mit immer größeren Maschinen immer größere Flächen bewirtschaften. Soziale und ökologische Gedanken finden in dieser Art der Landwirtschaft keinen Platz. 

Wenn Bäuerinnen und Bauern sich selbst, ihre Tiere und Pflanzen und den Boden ausbeuten müssen, dann zahlen wir alle den Preis dafür, denn Landwirtschaft ist Gemeingut. Unser aller Gesundheit, individuell und als Gesellschaft, hängt daran, dass wir heute und für Generationen eine gesunde, vielfältige und handwerkliche Landwirtschaft betreiben. 

Um der Spekulation mit landwirtschaftlichem Land Einhalt zu gebieten, wurde die Kulturland-Genossenschaft ins Leben gerufen. Über die Kulturland eG können Kundïnnen, Bürgerïnnen und Freunde gemeinschaftlich Eigentümerïnnen von Boden werden. Dieser Boden wird so dem Spekulationsmarkt entzogen und langfristig an ökologisch wirtschaftende und regional eingebundene Betriebe verpachtet.

2000 Quadratmeter für eine gesunde Ernährung

Für eine gesunde und ausgewogene Ernährung braucht jeder von uns 2.000 qm Landwirtschaftsfläche. Wäre es nicht schön zu wissen, was dort passiert, wer das Land bewirtschaftet, wie damit umgegangen wird?

Die Kulturland-Genossenschaft ermöglicht es Dir, für Deine 2000 Quadratmeter – oder weniger, oder mehr – reale Verantwortung zu übernehmen. Ein Genossenschaftsanteil kostet 500 Euro und sichert so 500 qm langfristig für den Arche-Wilhelminenhof. Um “Deine” 2000 Quadratmeter zu sichern müsstest du 4 Anteile erwerben. Aber gern auch mehr: für Deine Kinder, Eltern, Freunde...

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Über die Kulturland Genossenschaft

Die Kulturland eG ist eine Gemeinschaft von Bäuerinnen und Bauern und Bürgerinnen und Bürgern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, landwirtschaftliches Land aus der Spekulation zu befreien. Mit dem Geld aller Genossinnen und Genossen erwirbt die Kulturland eG landwirtschaftliche Flächen, um sie im Sinne einer modernen „Allmende“ langfristig zu sichern und zu günstigen Konditionen an Höfe, die ökologisch wirtschaften und sich darüber hinaus sozial öffnen und bewusst in ihre Region einbinden, zu verpachten.

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