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Die Obstmuckelei

Wir kaufen 6 Hektar Obstwiese im Havelland
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Geschafft! 59.000€ in 10 Wochen! 


Dass die Kampagne zur Sicherung der 6ha großen Bio-Obstwiese, welche ich "Obstmuckelei" genannt habe und langfristig entwickeln will, 
so kurz nach ihrem Start schon wieder beendet ist, hab ich mir nicht träumen lassen.

Ich danke allen, die Anteile gezeichnet haben, von Herzen und gehe jetzt mit diesem zusätzlichen Rückenwind in die Baumschnitt-Saison und plane das kommende Jahr. 

Auch allen anderen Unterstützer*innen, die mich im bisherigen Prozess der Gründung der Obstmuckelei begleitet haben, gebührt mein Dank.

Ich bin erfüllt von so viel Zuspruch, Interesse und Mitwirkung für ökologische, vielfältige und zukunftsfähige Landwirtschaft!

Allen schöne Herbst- und Wintertage!

Konstantin - Der Obstbäumerich 

 

Die Obstmuckelei

Der Name „Obstmuckelei“ ist eine Anspielung an den Begriff „Obstmucker“, wie kleine Obstbauern in der Havelregion (Werder) früher genannt wurden. Wir wollen an diese Tradition anknüpfen und sichern deshalb zusammen mit der Kulturland-Genossenschaft über sechs Hektar vielfältige Obstwiese im Havelland. Du kannst Teil der Obstmuckelei von Konstantin Schroth werden, indem Du Genossenschaftsanteile zeichnest und den Kauf der 6,3 Hektar Land mit all seinen vielfältigen Obstbäumen, Sträuchern und biologischer Vielfalt ermöglichst.

Die Fläche und die Umgebung

Die Obstmuckelei ist eine 6 Hektar große bio-zertifizierte Obstwiese. Hier wachsen über 400 Apfel-, Birnen-, Pflaumen, Kirsch- und Walnussbäume.
Eingerahmt wird die Fläche von hunderten Haselsträuchern, dutzenden Wildrosen und ein paar Johannisbeer-Sträuchern. Gebäude gibt es nicht, derzeit nur einen kleinen Unterstand.
Neben 18 Bienenvölkern haben u. a. auch Feldhase, Weißstorch, Rotmilan und Goldammer hier ihren Lebensraum oder kommen auf Nahrungssuche mal vorbei.
Ein benachbarter Schäfer lässt seine Merino-Schafe zwei bis drei mal jährlich unter den Bäumen weiden. Die ersten Blühstreifen und Sonnenblumenbeete wurden dabei ausgezäunt.

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Merino-Schafe

Unweit der Stadt Nauen im Landkreis Havelland gelegen stellt die Obstwiese hier eine der wenigen mit Bäumen und Sträuchern bestandenen landwirtschaftlichen Flächen dar, was auf dem Luftbild gut zu erkennen ist. Feldgehölze fehlen hier weitgehend.
Angelegt wurde die Obstwiese vor zehn Jahren als Ausgleichs- und Ersatzmaßnahme für Straßenbauarbeiten, ein Nutzungskonzept fehlte weitgehend. Das ändert sich nun!: Mit der Sicherung der Fläche mithilfe der Kulturland-Genossenschaft, einer Gemeinschaft von UnterstützerInnen sowie meinen Ideen und Fähigkeiten wird die Obstmuckelei zu einer vielfältigen Obstwiese, die gesunde Nahrungsmittel erzeugt und dabei gleichzeitig ein Lebensraum für bedrohte Tiere und Pflanzen unserer Kulturlandschaft ist.

In der Karte ist unsere Fläche gelb markiert.

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Die Lebensmittel

Neben der Produktion von Fruchtsaft und Frühlings- sowie Sommerhonig ernte ich dieses Jahr noch Haselnüsse und Brombeeren.
Zukünftig kommen dann Fruchtaufstriche, Trockenobst und Obstkonserven sowie Obstliköre und Honigwein hinzu. Und nach Möglichkeit viel frisches, unverarbeitetes Obst.
Dafür möchte ich in den kommenden Jahren viele Neupflanzungen durchführen: Einerseits um das Obstsorten- und Obstarten-Angebot zu erweitern, andererseits um in Zeiten von Wetterkapriolen die Chance zu erhöhen, stets etwas ernten zu können. Platz für weitere Pflanzungen ist vorhanden.

Der Bedarf

In Deutschland werden rund 80% der verzehrten Obstes importiert, u.a. in der Region Berlin- Brandenburg ist der Unterschied zwischen Angebot und Nachfrage signifikant.
Durch langjähriges Mitwirken in der SoLaWi Biokräuterei Oberhavel und den Kontakt zu anderen Solidarischen Landwirtschaften ist mir bekannt, dass es dort einen großen Bedarf an Obst- und Obsterzeugnissen gibt, da hier häufig fast ausschließlich Gemüse angebaut wird.
Die Obstmuckelei liegt nur 50km vom Zentrum Berlins entfernt und ist mit Bahn und Rad gut von Berlin aus erreichbar.

Unser Kampagnenfilm

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Vision

Meine Vision ist es, in der Obstmuckelei hochwertige regionale Bio-Lebensmittel zu erzeugen und dabei gleichzeitig einen wertvollen Lebensraum für Wildtiere und Pflanzen zu erhalten und zu entwickeln. Durch verschiedene Kurse (etwa zum Obstbaumschnitt), Führungen und Mitmach-Aktionen (z. B. Ernte oder Pflanzungen) wird die Fläche für Menschen aller Altersklassen, nicht nur SchülerInnen, erlebbar.
Für die Umsetzung dieser Vision freue ich mich über Ihre und Eure Unterstützung!
Die Zeichnung von Kulturland-Genossenschaftsanteilen für die Sicherung der Obstwiese schafft dafür die Grundlagen. Weitere Unterstützung kann ich vor Ort auf der Obstwiese gebrauchen.
Ich danke für Ihr und Euer Interesse und freue mich auf ein Kennenlernen!
Für Fragen und ein Treffen auf der Obstwiese bitte ich Sie und Euch um eine Mail. Ich informiere dann über alles Weitere.


Konstantin Schroth
Der Obstbäumerich

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Ostmuckelei blühende Birnen

Unsere Unterstützerinnen und Unterstützer

Anchors
Mein Statement

Land der Spekulation zu entziehen finde ich hochgradig sinnvoll. Lasst uns eine enkeltaugliche Welt erschaffen und ein Teil davon ist guter Boden.

Dany F.
Stefanie Theile
Mein Statement

Als Mitglied im NABU ist es für mich Ehrensache, ökologische Landwirtschaft zu unterstützen. In Hamburg pflegen wir auch eine Streuobstwiese. Ich freue mich über die dort lebenden Insekten und Vögel und sehe wie wichtig für sie blühende Obstbäume sind. Von den gesunden Früchten mal ganz abgesehen. Die dringend notwendige Agrarwende kann nur gelingen, wenn jede/r einzelne dazu beiträgt. Die Förderung der Obstmuckelei ist mein Beitrag. Stefanie

Stefanie Theile
Dr. Bernd Alt
Mein Statement

Wir müssen wieder zu einer kleinteiligen, bäuerlichen Landwirtschaft kommen, die Boden aufbaut und konserviert, die naturnahe Strukturen und Biotopvernetzung in die Landschaft bringt und die stark genug wird, um ein wirksames Bollwerk gegen die Übergriffe von Großinvestoren und Agroindustrie zu sein. Kulturland eG scheint mir da einen guten Weg zu beschreiten.

Dr. Bernd Alt
Katja
Mein Statement

Macht Sinn. Macht Spaß. Macht mit! Macht glücklich.

Katja
Mein Statement

Nachhaltiges Wirtschaften liegt mir sehr am Herzen. Als Kind war ich viel in der Natur, mit meinem Großvater viel im Wald unterwegs. Projekte wie die Obstmuckelei ins Leben zu rufen ist enorm wichtig, damit nun auch meine und viele andere Kinder sehen und lernen können, was es heißt in einer gesunden Umwelt zu leben und nachhaltig Lebensmittel zu produzieren. Ich kenne auch den Obstbäumerich Konstantin als engagierten Vorreiter in ökologischen Fragen und kompetenten Ansprechpartner. Daher unterstütze ich das Projekt sehr gerne.

Roman Kühn
Bennet Schuster
Mein Statement

Für eine Landwirtschaft für und mit der Zukunft!

Bennet Schuster
Matthias
Mein Statement

Diesem Obstbäumerich können Sie getrost vertrauen!

Matthias
Matthias Block
Mein Statement

Ick find dit jut.

Matthias Block
Micha
Mein Statement

Herzlichen Glückwunsch Konst! Was Besseres hätte der Wiese kaum passieren können...

Micha
Henriette
Mein Statement

Tolles Projekt!

Henriette

Veranstaltungen

Aufgrund der aktuellen Situation (Covid-19) sind Infoveranstaltungen nicht möglich, bitte melden Sie sich/meldet Euch bei mir, wenn Ihr Interesse am Projekt habt. Gern beantworte ich via Mail und telefonisch Fragen und gebe dann Bescheid, wenn eine konkrete Veranstaltung zur Obstmuckelei geplant ist.

Worum es geht

Seit Ausbruch der Weltfinanzkrise 2008 fließt immer mehr Spekulationsgeld von außerlandwirtschaftlichen Investoren in Äcker, Grünland und Wald als sicheren Hafen für ihre Geldanlage. Als Folge haben sich die landwirtschaftlichen Bodenpreise in Deutschland alleine in den letzten 10 Jahren mehr als verdoppelt. 

Heutige Hofübernahmen sind so häufig mit jahrzehntelanger Verschuldung verbunden oder finanziell untragbar. Obwohl Nachwuchs an motivierten, kompetenten Menschen in der Landwirtschaft vorhanden wäre, verfügen diese nicht über das notwendige Kapital, um Höfe und Land zu übernehmen. Bestehende Höfe stehen in einem unaufhörlichen finanziellen Überlebenskampf. Die Folge davon ist, dass immer weniger Menschen mit immer größeren Maschinen immer größere Flächen bewirtschaften. Soziale und ökologische Gedanken finden in dieser Art der Landwirtschaft keinen Platz. 

Wenn Bäuerinnen und Bauern sich selbst, ihre Tiere und Pflanzen und den Boden ausbeuten müssen, dann zahlen wir alle den Preis dafür, denn Landwirtschaft ist Gemeingut. Unser aller Gesundheit, individuell und als Gesellschaft, hängt daran, dass wir heute und für Generationen eine gesunde, vielfältige und handwerkliche Landwirtschaft betreiben. 

Um der Spekulation mit landwirtschaftlichem Land Einhalt zu gebieten, wurde die Kulturland-Genossenschaft ins Leben gerufen. Über die Kulturland eG können Kund*innen, Bürger*innen und Freunde gemeinschaftlich Eigentümer*innen von Boden werden. Dieser Boden wird so dem Spekulationsmarkt entzogen und langfristig an ökologisch wirtschaftende und regional eingebundene Betriebe verpachtet.

2000 Quadratmeter für eine gesunde Ernährung

Für eine gesunde und ausgewogene Ernährung braucht jeder von uns 2.000 qm Landwirtschaftsfläche. Wäre es nicht schön zu wissen, was dort passiert, wer das Land bewirtschaftet, wie damit umgegangen wird?

Die Kulturland-Genossenschaft ermöglicht es Dir, für Deine 2000 Quadratmeter – oder weniger, oder mehr – reale Verantwortung zu übernehmen. Ein Genossenschaftsanteil kostet 500 Euro und sichert so 500 qm langfristig für die Initiative proWAL. Um “Deine” 2000 Quadratmeter zu sichern müsstest du 4 Anteile erwerben. Aber gern auch mehr: für Deine Kinder, Eltern, Freunde...

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Über die Kulturland Genossenschaft

Die Kulturland eG ist eine Gemeinschaft von Bäuerinnen und Bauern und Bürgerinnen und Bürgern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, landwirtschaftliches Land aus der Spekulation zu befreien. Mit dem Geld aller Genossinnen und Genossen erwirbt die Kulturland eG landwirtschaftliche Flächen, um sie im Sinne einer modernen „Allmende“ langfristig zu sichern und zu günstigen Konditionen an Höfe, die ökologisch wirtschaften und sich darüber hinaus sozial öffnen und bewusst in ihre Region einbinden, zu verpachten.

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Kontakt

E-Mail-Adresse
konstantin [at] der-obstbaeumerich.de