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CSA Hof Basta

Wir sichern Flächen für unsere Solidarische Landwirtschaft
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Unser Hof

Unser Hof im dem kleinen Ort "Basta" ist eine kollektiv geführte Solidarische Landwirtschaft (Community Supported Agriculture, folglich CSA) im Oderbruch nahe der polnischen Grenze mit enger Beziehung nach Berlin.

Das Oderbruch ist eine Ende des 18. Jahrhunderts urbar gemachte Flußmarsch mit humusreichen, fruchtbaren Ackerböden. Die Hofstelle gehört zu der Gemeinde Letschin und liegt in Alleinlage zwischen Wollup und Buschdorf, ca. 30 km nördlich von Frankfurt/Oder.

Die arrondierten 9 ha Ackerflächen konnten wir mit der Kulturland-Genossenschaft 2016 erwerben. Auf den Flächen wachsen 6 Kartoffelsorten und über 50 Gemüsekulturen, die jeweils mit 2-10 unterschiedlichen Sorten vertreten sind. Außerdem bauen wir Phacelia-Blühstreifen, Buchweizen, Waldstaudenroggen, etwas Hafer und Winterweizen sowie Luzerne-Rotklee-Gras zur Gründüngung und Heunutzung an. Sowohl im Gemüse- als auch im Feldbau werden ausschliesslich samenfeste Sorten genutzt. Es wird angestrebt, alte und bedrohte Sorten aktiv zu bewahren.

Wir betreiben zur Zeit nur eine sehr symbolische Tierhaltung mit einigen Schafen. Vielleicht können wir in naher Zukunft einige Weideflächen übernehmen, um eine Ziegenherde für die Selbstversorgung mit Milchprodukten aufzubauen.

Im Winter 2012/2013 haben wir das CSA Projekt Basta angestoßen. Die fünf Hofmitglieder verstehen sich als Arbeits- und Wohngemeinschaft: Wir übernehmen gemeinsam die  Verantwortung für die Landwirtschaft und treffen die anstehenden Entscheidungen auf Konsens-Basis.

Die Flächen

In der Karte ist markiert, welche Flächen wir zusammen mit der Kulturland-Genossenschaft gekauft haben.

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Die Solidarische Landwirtschaft (CSA)

Im Rahmen der Solidarischen Landwirtschaft findet keine Vermarktung im eigentlichen Sinne statt. Die gesamte Erzeugung wird in 100 Ernteanteile geteilt und jeden Donnerstag an zwei Abholorte in Berlin an eine stabile AbnehmerInnengruppe geliefert. Hinter einem Enteanteil steckt manchmal eine Familie, manchmal eine WG, und so sind es um die 300 Menschen, die an der Versorgungsgemeinschaft teilnehmen und das Gemüse über das ganzes Jahr essen. Es werden keine zusätzlichen Produkte zugekauft.

Die Kosten der landwirtschaftlichen Produktion als auch der Instandsetzung einiger Hofbereiche werden von der Versorgungsgemeinschaft getragen. Es wird jährlich ein Finanzplan erstellt, der die voraussichtlichen Ausgaben beinhaltet. Jedes Mitglied der Gemeinschaft übernimmt entsprechend der eigenen Möglichkeiten einen Teil der Kosten, den es monatlich über das ganze Jahr auf das Hofkonto überweist. Dieser Betrag wird vor Saisonsanfang verbindlich zugesagt und ist absolut abgekoppelt von der Gemüsemenge, die über die Saison tatsächlich geliefert werden kann. Somit werden keine landwirtschaftlichen Erzeugnisse gehandelt, sondern die Landwirtschaft als Ganzes wird finanziert.

Die Menschen in der Stadt übernehmen einen Teil der Kommunikationsarbeit und sind ausserdem eingeladen (aber nicht gezwungen), regelmässig zum Hof zu kommen und auch im Garten mitzuhelfen. Dadurch werden einige der intensivsten Arbeitszeiten – vor allem die Pflanz-und Erntezeit – auch zu sozialen Momenten, die mit viel persönlichem Kontakt und Ideentausch, dafür aber mit wenig Maschinenansatz verlaufen. Der intensive Kontakt mit der Hofrealität schafft ausserdem in der Stadt ein Bewusstsein für die Probleme und die Bedeutung einer ökologischen bäuerlichen Landwirtschaft.

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Hof Basta aus der Vogelperspektive

Unsere Unterstützer*innen

Anchors
henriette
Mein Statement

kirschen für brandenburg

henriette
martin
Mein Statement

wütendes gemüse für wilde zeiten

martin
Mein Statement

Das kapitalistische System und die Gier nach Profit schaffen Umweltzerstörung und menschliche Spaltungen. Mit der SoLaWi und Genossenschaft schaffen wir menschlichen Zusammenhalt und ökologisch heilsame Lebensmittel!

Philipp Leuschner
Mein Statement

Gemeinsam etwas erreichen, aus dem bestehenden wirtschaftlichen System aussteigen und an die Zukunft denken!

Laura Melter
Mein Statement

Gemeinschaftlich Land für den Ökologischen Anbau sichern
und teilhaben an der SoLaWi mit ihren vielfältigen Vorteilen für alle.
Eine andere Welt ist möglich und macht mich glücklich.

Sandra
Manuela
Mein Statement

eat good, feel good

Manuela

Unsere regionale Einbindung

CSA Hof Basta ist ein regional eingebundener Biobetrieb, der über die Lebensmittelerzeugung hinaus vieles für sein Umfeld leistet:

 ökologisch: kleine Feldschläge mit großer Vielfalt (Gegenbild zu Brandenburgs Monokulturen), Fruchtfolge mit mehrjähriger Gründüngung. Gleich nach dem Kauf ist die Pflanzung einer 480m langen und 9m breiten Schutzhecke um die Anbauflächen vorgesehen.

 sozial: junge Betriebsgemeinschaft, neue Form des miteinander Wirtschaftens zwischen Stadt und Land, lebendige Mitentscheidungs- und Mitarbeitsmöglichkeiten.

 kulturell: Regelmäßige Hofführungen mit Erläuterung des Anbaus und des Prinzips der Solidarischen Landwirtschaft. Schulklassen und Studierendengruppen sind regelmäßig zu Gast. Es entstehen auch Räume für weitergehende Bildungsarbeit: z.B. Heilkräuterseminar, Clowns-Workshop…

Für den Bodenkauf von der BVVG zu Gesamtkosten von gut 170.000 € suchen wir in und außerhalb von Berlin nun viele tatkräftige Unterstützer, die sich langfristig am Flächeneigentum beteiligen: als neue Allmende. Wir freuen uns über Deine Beteiligung – und gerne auch über Deinen Besuch!

Artikel zum Landkauf auf moz.de.

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Hof Basta

Über die Kulturland-Genossenschaft

Die Kulturland eG ist eine Gemeinschaft von Bäuerinnen und Bauern und Bürgerinnen und Bürgern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, landwirtschaftliches Land aus der Spekulation zu befreien. Mit dem Geld aller Genossinnen und Genossen erwirbt die Kulturland eG landwirtschaftliche Flächen, um sie im Sinne einer modernen „Allmende“ langfristig zu sichern und zu günstigen Konditionen an Höfe, die ökologisch wirtschaften und sich darüber hinaus sozial öffnen und bewusst in ihre Region einbinden, zu verpachten.

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