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Biohof Xaver und Angelika Hailer

3 Hektar Land für unseren Milchviehbetrieb gesichert!
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Der Flächenkauf ist vollfinanziert!

Ganz herzlichen Dank an euch alle, die ihr mit euren Genossenschaftsanteilen unseren Hof unterstützt habt!
Es ist fast unglaublich zu sehen, dass der Landkaufpreis durch euer Engagement nun bereits komplett finanziert ist. Ihr unterstützt unseren Betrieb damit auf vielfältige Weise:
 

  1. Die von Kulturland gekauften 3 Hektar Pachtfläche bedeutet für uns, dass wir einen zuverlässigen, langfristigen Verpächter haben – eben die Kulturland eG – und das ist extrem wertvoll!
  2. Euer Engagement und Interesse zeigt uns, dass wir, als Biolandwirte, nicht alleine sind, wenn wir uns um umweltverträgliche Bodenfruchtbarkeit kümmern. Es gibt vielmehr Menschen wie euch, die sich aktiv dafür einsetzen dass Pachtland den Biobetrieben erhalten bleibt.
  3. Wir arbeiten nicht nach Demeter Richtlinien um maximalen Gewinn zu erzielen sondern aus Überzeugung dass diese Art der Bewirtschaftung für unsere Böden am nachhaltigsten und schonendsten ist. Mit eurer Beteiligung bei Kulturland macht auch ihr euch stark dafür, dass Landkauf anstatt zur Vermögensvermehrung auch der nachhaltigen Ernährung dienen kann.
  4. Genau das ist so motivierend für unsern Alltag und macht sogar Hoffnung dass, falls erforderlich, vielleicht noch weitere Pachtflächen mit Kulturland gesichert werden könnten.

Deshalb erzählt gerne weiter wie einfach man „Biolandbesitzer“ werden kann und damit einen Beitrag dazu leistet unsere Erde für weitere Generationen zu erhalten.


Der Hof

Im Dorf Wilflingen in der Nähe von Aalen, am Rand der schwäbisch-fränkischen Waldberge, bewirtschaften wir einen vielseitigen Demeter-Betrieb mit Grünland, Ackerland und 35 Milchkühen. Der Hof ist umgeben von einer vielseitigen Landschaft: Wiesen und kleinere Äcker rund ums Dorf, eingebettet in Waldflächen; naturbelassene Bachläufe in den Tälern, von Feuchtwiesen gesäumt. Im Naturschutzgebiet "Tal der Blinden Rot" pflegen wir durch unsere Wirtschaftsweise einen großen Bestand des seltenen Knolligen Mädesüß.

Im Mittelpunkt des Hofes steht jedoch das Milchvieh. Die artgerechte Haltung der behornten Fleckvieh-Kühe ist uns ein besonderes Anliegen. Die Tiere werden nur mit hofeigenem Futter ernährt, den Sommer verbringen sie auf der Weide. Im Winter haben sie einen geräumigen und gut mit Stroh eingestreuten Laufstall zur Verfügung. Die Milch geht an die  Molkerei Schrozberg und von dort in die regionalen Bioläden. Das Fleisch der Schlachttiere wird über die Erzeugergemeinschaften und teilweise auch direkt ab Hof vermarktet.

Auch regenerative Energiegewinnung ist uns wichtig. Auf den Dächern haben wir eine 30 kW Photovoltaikanlage installiert. Regelmäßig sind Schülerpraktikant/innen auf dem Hof zu Gast.

Die Fläche

Unten im Kochertal bewirtschaften wir fruchtbare Schwemmlandwiesen und -äcker. Die meisten haben wir seit langem von verschiedenen Eigentümern gepachtet. Es handelt sich um drei Flurstücke von zusammen 3 Hektar Größe, zur Hälfte Grünland, zur Hälfte Ackerland, mitten zwischen den anderen Flächen. Diese Grundstücke konnten wir nun gemeinsam mit der Kulturland und alles Unterstützerïnnen erwerben, um die Gesamtfläche dauerhaft weiter bewirtschaften und pflegen zu können!

Anchors
Eva Weidinger
Mein Statement

Ich möchte dazu beitragen, dass Ackerland aus der Bodenspekulation herausgenommen wird. Außerdem ist es mir wichtig, biologische Landwirtschaft zu unterstützen. Den Hof von Angelika und Xaver Hailer habe ich mir angesehen und mir hat die Bewirtschaftung gefallen.

Eva Weidinger

Die gekauften Flächen

Mit Deiner Beteiligung können wir konkret 2,9 Hektar Wiesen und Äcker kaufen. Die gelb markierten Flächen kennzeichnen die Wiesen und Äcker:

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Worum es geht

Seit Ausbruch der Weltfinanzkrise 2008 fließt immer mehr Spekulationsgeld von außerlandwirtschaftlichen Investoren in Äcker, Grünland und Wald als sicheren Hafen für ihre Geldanlage. Als Folge haben sich die landwirtschaftlichen Bodenpreise in Deutschland alleine in den letzten 10 Jahren mehr als verdoppelt. 

Heutige Hofübernahmen sind so häufig mit jahrzehntelanger Verschuldung verbunden oder finanziell untragbar. Obwohl Nachwuchs an motivierten, kompetenten Menschen in der Landwirtschaft vorhanden wäre, verfügen diese nicht über das notwendige Kapital, um Höfe und Land zu übernehmen. Bestehende Höfe stehen in einem unaufhörlichen finanziellen Überlebenskampf. Die Folge davon ist, dass immer weniger Menschen mit immer größeren Maschinen immer größere Flächen bewirtschaften. Soziale und ökologische Gedanken finden in dieser Art der Landwirtschaft keinen Platz. 

Wenn Bäuerinnen und Bauern sich selbst, ihre Tiere und Pflanzen und den Boden ausbeuten müssen, dann zahlen wir alle den Preis dafür, denn Landwirtschaft ist Gemeingut. Unser aller Gesundheit, individuell und als Gesellschaft, hängt daran, dass wir heute und für Generationen eine gesunde, vielfältige und handwerkliche Landwirtschaft betreiben. 

Um der Spekulation mit landwirtschaftlichem Land Einhalt zu gebieten, wurde die Kulturland-Genossenschaft ins Leben gerufen. Über die Kulturland eG können Kundïnnen, Bürgerïnnen und Freunde gemeinschaftlich Eigentümerïnnen von Boden werden. Dieser Boden wird so dem Spekulationsmarkt entzogen und langfristig an ökologisch wirtschaftende und regional eingebundene Betriebe verpachtet.

2000 Quadratmeter für eine gesunde Ernährung

Für eine gesunde und ausgewogene Ernährung braucht jeder von uns 2.000 qm Landwirtschaftsfläche. Wäre es nicht schön zu wissen, was dort passiert, wer das Land bewirtschaftet, wie damit umgegangen wird?

Die Kulturland-Genossenschaft ermöglicht es Dir, für 2000 Quadratmeter – oder weniger, oder mehr – reale Verantwortung zu übernehmen. Ein Genossenschaftsanteil kostet 500 Euro und sichert so 210 qm langfristig für den Biohof Xaver und Angelika Hailer. Mit 9 Genossenschaftsanteilen oder 4.500 Euro kannst Du also 2000 Quadratmeter für den Biohof Xaver und Angelika Hailer sichern. 

Über die Kulturland-Genossenschaft

Die Kulturland eG ist eine Gemeinschaft von Bäuerinnen und Bauern und Bürgerinnen und Bürgern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, landwirtschaftliches Land aus der Spekulation zu befreien. Mit dem Geld aller Genossinnen und Genossen erwirbt die Kulturland eG landwirtschaftliche Flächen, um sie im Sinne einer modernen „Allmende“ langfristig zu sichern und zu günstigen Konditionen an Höfe, die ökologisch wirtschaften und sich darüber hinaus sozial öffnen und bewusst in ihre Region einbinden, zu verpachten.

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unserbiohof [at] gmx.de
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