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Beteiligungsmöglichkeiten

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Es gibt verschiedene Möglichkeiten, uns und unsere Arbeit zu unterstützen:

Genossenschaftsanteile 

Genossenschaftsanteile à 500 € können bis zur Höhe von 20.000 € (40 Anteile) übernommen werden, mit Zustimmung des Aufsichtsrates auch darüber hinaus. Hinzu kommt ein Eintrittsgeld von 5%, mit dem wir unsere Organisationskosten abdecken. Das Eintrittsgeld ermäßigt sich für Beträge über 20.000 €. Genossenschaftsanteile werden nicht verzinst. Genossenschaftsanteile sind nach Ablauf von 5 Jahren jährlich zu Jahresende kündbar. Für die Auszahlung gekündigter Anteile halten wir eine Liquiditätsreserve vor; die Auszahlung von Anteilen oberhalb 20.000 € kann zudem bis zu max. drei Jahren ausgesetzt werden, um nicht überstürzt Land verkaufen zu müssen. Das gleiche gilt, wenn die Liquiditätsreserve ausgeschöpft sein sollte. Außerdem können Anteile jederzeit an ein anderes Mitglied übertragen werden.

Hier findest Du die Beitrittsunterlagen, unsere Satzung und weitere Informationen.

Spende und Zustiftung

Der Aufbau der Kulturland-Genossenschaft kann auch durch eine Schenkung (Spende oder Zustiftung) unterstützt werden.

Die eG selbst ist nicht gemeinnützig. Daher kooperieren wir zur dauerhaften Sicherung von Ökoflächen mit örtlichen gemeinnützigen Trägern und der Schweisfurth-Stiftung in München. Über diesen Weg sind steuerlich abzugsfähige Zuwendungen möglich, die wir im Rahmen gemeinschaftlicher Projekte für den Ankauf landwirtschaftlicher Flächen einsetzen können.

Genossenschaftsanteile können auch zu einem späteren Zeitpunkt oder testamentarisch in eine steuerlich absetzbare Zuwendung umgewandelt werden. Die Schenkung ermöglicht uns, Flächen dauerhaft für den regionalen Biolandbau zu sichern ("Landfreikauf").

Wenn keine Spendenbescheinigung benötigt wird, kannst Du auch direkt an die Genossenschaft spenden. Diese Spenden haben eine starke Multiplikatorwirkung, denn sie ergänzen die aus Eintrittsgeldern und Pacht zur Verfügung stehenden Mittel für unsere Grundstruktur, die besonders in der aktuellen Aufbauzeit ein begrenzender Faktor sind.

In unserem 

findest Du Einzelheiten und die nötigen Kontonummern.

Risiken

Als Genossenschaft unterliegt die Kulturland eG nicht der Prospektpflicht nach dem Vermögensanlagegesetz. Zu den Beteiligungsrisiken lesen Sie daher bitte die folgenden Hinweise.

Wie bei allen unternehmerischen Beteiligungen besteht auch beim Erwerb von Genossenschaftsanteilen ein wirtschaftliches Risiko.

Grundsätzlich ist das Geschäftsmodell der Kulturland eG auf hohe Sicherheit angelegt, da die Genossenschaft die vollständige Deckung der Geschäftsanteile durch das Anlagevermögen in Form von Grund und Boden anstrebt. (In der Aufbauphase arbeiten wir für eine begrenzte Zeit mit Verlustvorträgen, deren Höhe in der im aktuellen Jahresbericht 2018 veröffentlichten Bilanz nachgelesen werden kann.)

Es besteht jedoch das Risiko einer Entwertung der Beteiligung, wenn das regionale Bodenpreisniveau im Umfeld der angekauften Flächen im Laufe der Jahre nachhaltig sinkt, so dass der Verkehrswert des Grund und Bodens – für den Fall eines Verkaufes – den Wert der Genossenschaftsanteile nicht mehr abdeckt. In diesem Fall können Sonderabschreibungen auf den Bodenwert nötig sein, die durch Beschluss der Generalversammlung auf die Geschäftsanteile umgelegt werden können, so dass diese im Wert gemindert werden.

Dies entspricht dem Risiko, das man trägt, wenn man selbst ein Grundstück oder eine Immobilie kaufen würde. Bei einem späteren Verkauf ist ein Wertverlust möglich. Die Genossenschaft achtet vor diesem Hintergrund darauf, Boden nur zu angemessenen Preisen zu kaufen, und beobachtet regelmäßig die Wertentwicklung der Bodenpreise anhand der regional erhobenen Bodenrichtwerte.

Wenn der Bodenwert steigt, wird ein eventueller Veräußerungsgewinn laut Satzung nicht an die Genossen verteilt, sondern zur Unterstützung weiterer Höfe in neues Land investiert.

Satzungsgemäß haften die Genossenschaftsmitglieder für Verluste der Genossenschaft nur bis zur Höhe ihrer Einlage. Es besteht keine Nachschusspflicht.

Warum keine Verzinsung?

Eine vielseitiger Bio-Hof kann derzeit maximal 300-400 €/ha Pacht im Jahr erwirtschaften. Alles andere würde zur Lasten der Bodenfruchtbarkeit gehen. Bei Bodenpreisen von z.B. 30.000 €/ha in Süddeutschland entspricht dies einer Verzinsung von etwa 1%. Für die Pflege der Beziehung zu den Höfen und den laufenden Betrieb der Genossenschaft rechnen wir mit 0,5 bis 1 % Verwaltungskosten, die aus der Pacht finanziert werden. Da bleibt für die Verzinsung der eG-Anteile leider kein Spielraum.

Produktive Investitionen z.B. in erneuerbare Energien können gute Zinsen erwirtschaften. Beim landwirtschaftlichen Boden, unser aller Lebensgrundlage, ist dies aufgrund der überhöhten Bodenpreise nicht der Fall. Wir müssen den Boden vielmehr schützen vor den Auswirkungen gewinnorientierter Bewirtschaftung. Dafür bietet der Boden eine höhere Wertstabilität und Sicherheit als verzinste Geldanlagen.